„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“

Neue Mitglieder in Ämter im Kreissynodalvorstand eingeführt

„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ gab Superintendent Bernhard Seiger der neuen Synodalassessorin Simone Drensler als Leitspruch mit auf den Weg. Das passt im übertragenen Sinn auf den Dienst in einem Kirchenkreis, der von der Erft bis zum Rhein, von den südlichen Bezirken der Großstadt Köln bis zum ländlichen Gebiet der Voreifel und Wesseling im Süden reicht.

Der neue Kreissynodalvorstand

Bei der digitalen Herbstsynode des Kirchenkreises Köln-Süd hatte sich Simone Drensler den Delegierten vorgestellt. Die wählten die Schulpfarrerin aus der Evangelischen Kirchengemeinde Sindorf anschließend per Briefwahl zur Stellvertreterin des Superintendenten. Neu im Kreissynodalvorstand sind Christiane Bauerdick aus Kerpen und Manuel Busch aus Hürth. Weitere Mitglieder des Kreissynodalvorstands sind Pfarrer Michael Miehe, Pfarrer Klaus Eberhard aus Raderthal, Lothar Eberhard aus Hürth, Reinhard Pachaly aus Kerpen, Peter Pfannkuche aus Brühl.

Rüdiger Penczek

Während eines Gottesdienstes in der Bayenthaler Reformationskirche verabschiedete Seiger Klaus von Harleßem aus der Gemeinde Bayenthal und Rüdiger Penczek, Pfarrer in Wesseling und Vorgänger von Drensler als Synodalassessor. Seiger dankte beiden für ihre langjährige Mitarbeit im Leitungsgremium des Kirchenkreises. Der Superintendent und Penczek sind zusammen 2008 erstmals in den Kreissynodalvorstand eingezogen. In der Rückschau verklärt sich manches. Ob Seigers Mannschaften aus Bayenthal bei den Konfi-Cup-Wettbewerben in den vergangenen Jahren wirklich häufiger als die Wesselinger Teams von Penczek gewonnen haben, konnte während des Gottesdienstes jedenfalls nicht zweifelsfrei geklärt werden.

Penczek habe immer wieder Antworten auf die Frage gesucht, wie Kirche missionarisch sein könne. Darin seien auch Einflüsse aus England eingeflossen. Der Wesselinger Pfarrer habe sich intensiv um die Jugendarbeit im Kirchenkreis gekümmert. Auch bei den Projekten „Erwachsen glauben“, dem Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt und der Homepage des Kirchenkreises sei Penczek federführend beteiligt gewesen. „Du hast sage und schreibe 24 Kreissyoden als Vorstandsmitglied begleitet“, warf Seiger noch einen Blick zurück. Penczek wird sich in Zukunft stärker auf die Gemeindearbeit konzentrieren.

Klaus von Harleßem

Noch länger im Kreissynodalvorstand hat Klaus von Harleßem mitgearbeitet. Er gehörte dem Gremium seit 2004 an. „Klaus von Harleßem hat über die Jugendarbeit in der Gemeinde in die Synode gefunden“, berichtete der Superintendent. Den Jugendlichen habe er vieles möglich gemacht, sei aber auch ein Freund klarer Worte gewesen. Die Einrichtung einer Jugendreferenten-Stelle im Kirchenkreis sei nicht zuletzt auf das Engagement von Harleßems zurückzuführen. „Im Vorstand hat Klaus von Harleßem viel beobachtet und Lösungsvorschläge gemacht, wenn sich die Diskussionen festgefressen hatten“, erinnerte sich Seiger. Darüber hinaus habe er stets die Finanzen der Gemeinden im Blick gehabt.

Aufgabe des Kreissynodalvorstandes

Der zukünftige Kreissynodalvorstand mit erfahrenen und neuen Mitgliedern haben die Aufgabe, „das Kleinerwerden intelligent zu begleiten“, sagte der Superintendent. Es gelte, Entscheidungen über Strukturen über Kirchenkreisgrenzen hinaus zu treffen. Die Zusammenarbeit mit den Nachbar-Kirchenkreisen sei jetzt schon gut. Den Gottesdienst haben Susanne Beuth, Superintendentin des Kirchenkreises Köln-Mitte, und Miriam Haseleu, Synodalassessorin des Kirchenkreises Köln-Mitte, besucht. Auch der ehemalige Stadtsuperintendent Rolf Domning nahm teil.

„Wer weiß schon, wie Kreissynodalvorstände 2024 oder 2028 aussehen? Wir sind unterwegs als Volk Gottes in einer schwierigen Zeit“, so Seiger. Die Kirche müsse nüchtern und beweglich sein. „Die Botschaft von der Menschenfreundlichkeit Gottes bleibt. Wir müssen schauen, dass wir bei allen Veränderungen Gottes Wirken möglichst wenig im Weg stehen“, schloss der Superintendent.

Eigentlich werden neue Kreissynodalvorstände im Kirchkreis Köln-Süd in der Brühler Andreaskirche eingeführt. Diesmal hatte man sich virusbedingt für die Reformationskirche entschieden. Die musikalische Begleitung des Gottesdienstes an der Orgel übernahm die Brühler Organistin Marion Köhler, die schon vor 20 Jahren in Bayenthal an der Orgel gesessen hat. Den Gesang steuerten Frauen des Bayenthaler Vokalensembles bei.

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Ehrenamtler-Danke-Event – DIE SHOW

DANKE-Show für Mitarbeitende in Kinder- und Jugendarbeit am 29.01.2021

Das Evangelische Jugendpfarramt (Jupf) bedankt sich bei allen Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen in der Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen Jugend in Köln und Umgebung. Dazu das Jupf eine große DANKE-Show vorbereitet.

Live-Show

Die DANKE-Show wird live aus der „Zoom-Arena“ in Ehrenfeld übertragen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich auf ein buntes Programm von 18 bis ca. 21 Uhr freuen. Mit interaktiven Spielen, ein buntes „Goodiebag“ und den ein oder anderen Überraschungsauftritten wird der Abend keineswegs langweilig.

Aktionen für Jugendgruppen und Gemeinden

Für Jugendgruppen und Gemeinden gibt es immer wieder Gemeindeaktionen in verschiedenen Sessions. Es lohnt sich also gemeinsam dabei zu sein! Um teilzunehmen, müssen sich Interessierte bis zum 25. Januar 2021 online anmelden. Die „Goodiebags“ werden ab dem 26. Januar in die Gemeinden gebracht und können dort von den Ehrenamtlichen abgeholt werden. Alternativ bietet das Jupf an, Goodiebags auf dem Postweg zu versenden.

Je mehr, desto besser!

Das Jupf freut sich, wenn so viele wie möglich dabei sind! Alle Informationen zum Ablauf folgen in einer separaten E-Mail unmittelbar im Vorfeld der Veranstaltung.

Weitere Informationen über die Arbeit des Evangelischen Jugendpfarramtes erhalten Sie hier: www.jupf.de

Text: Claudia Klein-Adorf/APK
Foto(s): Claudia Klein-Adorf

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Evangelische Online-Sonntagsgottesdienste am 24.1.2021

Evangelische Kirchengemeinden laden zur Teilnahme an Gottesdiensten an diesem Sonntag, dem 24. Januar, ein. Zwar ist es noch nicht möglich, dass wir uns alle persönlich treffen können, doch können wir uns auf diese Weise zumindest sehen. Kommen Sie doch auf mal auf einen Besuch bei Ihrer Nachbargemeinde oder bei ferneren Kirchengemeinde Ihrer Wahl vorbei! Hier erfahren Sie, welche Evangelische Kirchengemeinden in Köln und Region ihren Sonntagsgottesdienst online feiern:

24.01.2021, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Versöhnungskirche Holweide, Buschfeldstraße 30, 51067 Köln
Gottesdienst aus der Versöhnungskirche – Online ONLINE
Pfarrerin Sybille Noack-Mündemann
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

24.01.2021, 09:45
Evangelische Gemeinde Köln
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Zoom-Familiengottesdienst ONLINE
Pfarrerin Dr. Anna Quaas
www.kartaeuserkirche-koeln.de

24.01.2021, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Kirche zum Heilsbrunnen, Im Kleefeld 23, 51467 Bergisch Gladbach
Online Gottesdienst ONLINE
Pfarrer Joachim Dehmel
www.heilsbrunnen.de

24.01.2021, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
Tersteegenkirche, Amselstraße 22, 51069 Köln
Gottesdienst LIVE per Internet ONLINE
Pfarrer Torsten Krall

24.01.2021, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde an der Erft
Lutherkirche Elsdorf, Aachener Straße 174, 50189 Elsdorf
Zoom-Gottesdienst mit Elsdorfer Dreigestirn ONLINE
Anmeldung im Gemeindebüro (02271/4 16 20)
www.ekir.de/bergheim

24.01.2021, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Evangelische Kirche Bensberg, Friedhofsweg, 51429 Bergisch Gladbach
Gottesdienst ONLINE
Diakon Rainer Beerhenke
www.kirche-bensberg.de

24.01.2021, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Lebenszeichen online ONLINE
www.kirche-lechenich.de

24.01.2021, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Heilig-Geist-Kirche, Handstraße 247, 51469 Bergisch Gladbach
Gottesdienst – nur Online ONLINE
Diakonin Jutta Unterbusch
www.heilig-geist-kirche.de

24.01.2021, 10:00
Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Gottesdienst – präsent und online ONLINE
Pfarrer Jacobs
www.antonitercitykirche.de

24.01.2021, 10:15
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54, 51429 Bergisch Gladbach-Herkenrath
Gottesdienst – präsent und online ONLINE
Pfarrer Jörg Schmidt und Konfirmanden
www.kirche-bensberg.de

24.01.2021, 10:30
Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim
Immanuel-Kirche, Bonhoefferstr. 8, 51061 Köln
Gottesdienst ONLINE
www.brueckenschlag-gemeinde.de

24.01.2021, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen
Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, 50181 Bedburg
Zoom-Andacht unter online.kirche-bedburg.de ONLINE

24.01.2021, 10:45
Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
Predigtgottesdienst ONLINE
Pfarrer Nico Ballmann
www.gemeinde-bickendorf.de

24.01.2021, 10:45
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Mauenheim-Weidenpesch
Philipp-Nicolai-Kirche, Mauenheim, Nibelungenstraße 62, 50739 Köln
Gottesdienst abgesagt, dafür Videoandacht ONLINE
Pfarrerin Susanne Zimmermann
Anmeldung unter 0221.570 4354 erforderlich
www.kirche-mauwei.de

24.01.2021, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Apostelkirche, Antoniusstraße 8, 50389 Wesseling
Online-Gottesdienst ONLINE
Pfarrer Rüdiger Penczek
www.evangelisch-wesseling.de

24.01.2021, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Gemeindezentrum Pesch, Montessoristraße 15, 50767 Köln
Videogottesdienst zum Thema Menschenwürde-Menschenrechte ONLINE
www.dem-himmel-so-nah.de

24.01.2021, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Ichthys
Gemeindehaus Unter Gottes Gnaden, Zum Dammfelde 37, 50859 Köln-Widdersdorf
Gottesdienst, evtl. mit Taufen ONLINE

24.01.2021, 11:00
Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
Ev. Kirche Volberg, Volberg 1, 51503 Rösrath-Hoffnungsthal
Online-Gottesdienst ONLINE

24.01.2021, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Kirche zum Heilsbrunnen, Im Kleefeld 23, 51467 Bergisch Gladbach
Online Spirit Surprise Gottesdienst ONLINE
Pfarrer Joachim Dehmel
www.heilsbrunnen.de

24.01.2021, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim
Johanneskirche, Am Schildchen 15, 51109 Köln
Online-Gottesdienst auf Youtube ONLINE
Prädikant Prof. Harjes

Text: APK
Foto(s): Wolf-Rüdiger Spieler

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Gibt es Superhelden in der Bibel?

Es gibt Menschen, die besonders begabt sind. Superhelden in Filmen sind zahlreich und dort kaum noch wegzudenken. Einige der bekanntesten heißen Batman, Superman, Spiderman, Hulk oder Deadpool. Ausgestattet mit außergewöhnlichen Begabungen, Fähigkeiten oder Equipment treten sie für ihre Überzeugungen ein und stellen sich vermeintlich unüberwindbaren Hindernissen.

Superhelden, die gibt es aber nicht nur auf der Leinwand, sondern auch in der Bibel. Laura Kadur ist Pfarrerin in der Evangelischen Kirche Weiden/Lövenich. Sie hat sich mit den Superhelden in der Bibel auseinandergesetzt und nennt einige von Gott besonders begnadete Menschen, die mit außergewöhnlichen Fähigkeiten Unmögliches vollbringen. Im Video erfahren Sie, wer sie sind, welche Fähigkeiten sie besitzen und wo sie zu finden sind.

Haben Sie Interesse an weiteren Videos? Dann schauen Sie doch mal rein und abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal: www.youtube.com/kirchekoeln

Der gesamte Beitrag zum Nachlesen

Batman, Superman, die Avengers, Spiderman… alles Superhelden. Aber, Sie wussten vielleicht gar nicht, Superhelden: Die gibt es auch in der Bibel. Und zwar gibt es da Menschen, die sind besonders begabt von Gott. Die sind zum Beispiel super stark oder total schlau oder weis. Das finde ich schön, weil das nämlich Menschen sind, die, ich möchte sagen fast total normal sind, und dann zu solchen Superkräften kommen. Besonders finden sich solche Superhelden im Buch der Richter. Da gibt es zum Beispiel Samson, der ist so stark, dass der einen ganzen Tempel zum Einsturz bringen kann oder den König Salomo, der so weise ist und so klug, dass er Leuten durch bestimmte Lebenslagen helfen kann. Jetzt denken sie vielleicht: Na ja, was macht das denn so superheldenmäßig? Ich glaube, dass Superhelden nicht nur die sind, die jetzt quasi durch die Luft fliegen oder anderen Leuten – ja wie soll man sagen – schön mal eine reinhauen, sondern, dass das eben auch Menschen sind, die besonders begabt sind und die einfach mit Gott in einem guten Kontakt stehen. Das sind für mich absolute Superhelden und deshalb finde ich das total spannend, dass wir solche Superhelden auch in der Bibel haben und die uns immer wieder zeigen: Gott ist da für uns und schenkt uns auch Kraft, die so übermenschlich ist, dass wir tolle Sachen erreichen können.

Text: APK
Foto(s): APK

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Kirchliche Arbeit wird sichtbar

Der Evangelische Kirchenverband zeigt seit Anfang der Woche, was „evangelisch leben in Köln und Region“ für ihn bedeutet. Für die evangelische Kirche in Köln bedeutet dies: „Horizonte öffnen – ein Leben lang“, „Zuhören – ohne Vorbehalte“ und „Da sein – Nächstenliebe leben“.

Seit Anfang dieser Woche sind drei Plakatmotive auf Litfaßsäulen in der Stadt zu sehen. Die Plakate stellen das Selbstverständnis der evangelischen Kirche in Köln dar und zeigen exemplarische auch drei Arbeitsbereiche, die häufig nicht unmittelbar mit kirchlicher Arbeit in Verbindung gebracht werden.

Bei diesen Arbeitsbereichen handelt es sich um die Melanchthon Akademie, die Evangelische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und um die Diakonie Köln und Region. Eine Übersicht über alle Ämter und Einrichtungen des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region finden Sie hier.

Haben Sie unsere Plakate schon entdeckt? Wir freuen uns, wenn Sie uns zeigen, wo sie Ihnen begegnet sind. Schicken Sie uns gerne Ihr Foto an pressestelle@kirche-koeln.de oder teilen Sie es bei Facebook, Instagram und Twitter mit uns! #KircheKoeln


„Horizonte öffnen – ein Leben lang“

Melanchthon Akademie

Die Melanchthon-Akademie ist die Stadtakademie des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Zugleich erfüllt sie die Aufgaben eines Erwachsenen-Bildungswerks nach den Richtlinien des Weiterbildungsgesetzes NRW durch ihr umfangreiches Bildungsprogramm. Brückenschläge zur Arbeitswelt, Hilfestellungen für bildungsbenachteiligte Menschen, Genderorientierung, Sprachenbildung, ökumenische Orientierung, das interreligiöse und jüdisch-christliche Gespräch, die christlich-muslimische Begegnung, Medienbildung und gesellschaftspolitische Urteilsbildung – so lauten einige Begriffe der Programmatik der Akademie.

Mit Vortrags- und Seminarräumen, einem Tanz- und einem Multimediaraum und einer Gartenanlage bietet die Akademie in der Kölner Südstadt eine moderne Ausstattung. Die Veranstaltungen sind offen für alle – hier wird nicht nach Religionszugehörigkeit oder Kirchenmitgliedschaft gefragt. Das halbjährliche Programmheft ist kostenlos und kann per E-Mail oder telefonisch angefragt werden.


„Zuhören – ohne Vorbehalte“

Evangelische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Ratsuchende treffen in der Evangelischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf ausgebildete Fachkräfte, die neben ihrem Grundberuf als diplomierte PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, HeilpädagogInnen, PfarrerInnen und JuristInnen über eine oder mehrere therapeutische Zusatzqualifikationen und langjährige Berufserfahrung verfügen. Die Beratungsstelle ist Trägerin von drei Einrichtungen: in der Kölner Innenstadt, in Frechen und in Bensberg. Sie steht allen Ratsuchenden offen – unabhängig von Nationalität, sexueller Identität und Weltanschauung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Alle Beratungen und therapeutischen Angebote sind kostenfrei.

Kinder und Jugendliche haben Fragen und Probleme – und wissen oft nicht, an wen sie sich wenden können. Ehepartner kommen mit Schwierigkeiten und Spannungen in ihrer Partnerbeziehung nicht allein weiter. Sorgerechts-Fragen nach einer Trennung, Probleme in der Kindererziehung, Trauer um einen Verstorbenen, allgemeine Krisensituationen… Es gibt zahlreiche familiäre und persönliche Konflikte. Hier kann die Evangelische Beratungsstelle Hilfestellung leisten.

Eine unerwartete Schwangerschaft kann widersprüchliche Gefühle und Einstellungen wecken, die von der Bejahung bis zur Ablehnung der Schwangerschaft reichen können. Die Kölner Beratungsstelle bietet ergebnisoffene Gespräche an, wenn ein Schwangerschaftsabbruch in Erwägung gezogen wird. Sie unterstützt Ratsuchende bei einer verantwortlichen Entscheidungsfindung und berät in rechtlichen und finanziellen Fragen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft.


„Da sein – Nächstenliebe leben“

Diakonisches Werk Köln und Region gGmbH

Die Diakonie ist der soziale Dienst der Evangelischen Kirche. Schon das Wort „Diakonie“ zeigt das Selbstverständnis der Einrichtung: Es stellt den Dienst am Nächsten in den Mittelpunkt der Arbeit und macht – wenn nötig – öffentlich auf soziale Missstände aufmerksam.

Kinder in sozialen Brennpunkten, Jugendliche und Familien, Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten, wohnungslose und straffällig gewordene Frauen und Männer, Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung – sie alle und viele andere finden in den verschiedenen Fachdiensten und Einrichtungen des Diakonischen Werks professionelle Hilfe. Das Diakonische Werk bietet als örtlicher Wohlfahrtsverband seine Hilfen in Köln, im Rheinisch-Bergischen Kreis und im Rhein-Erft-Kreis an.

Text: APK
Foto(s): APK

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Dieter Bohlen lobt Kölner Kirchenmusiker und DSDS-Kandidaten Julian Gerst

Julian Gerst ist 27 Jahre alt, Kirchenmusiker der Christus- und Thomaskirche in der Kölner Innenstadt und Teilnehmer der 18. Staffel des RTL-Casting-Formats „Deutschland sucht den Superstar“. Anfang Januar wählte ihn Dieter Bohlen, Maite Kelly und Mike Singer in die nächste Runde der populären Show. In einem Interview mit Claudia Keller berichtet er über seinen Auftritt, seine Zukunftswünsche und seine Liebe zur Popmusik.

Keller: Herzlichen Glückwunsch! Du bist in der aktuellen Staffel unser Mann bei „Deutschland sucht den Superstar“ und hast es Anfang Januar in die nächste Runde geschafft. Passen Kirche und Casting zusammen? Allein Kirchen- und Popmusik sind schon unterschiedliche Welten…?

Gerst: Mit Popsongs aufzutreten ist für mich nicht „etwas ganz anderes“ als Kirchenmusiker zu sein. Pop und Klassik kombiniere ich oft, bei der Begleitung von Gottesdiensten ist das genauso gut machbar wie bei der Leitung eines Chores. Im Bezirk Thomas-Christuskirche bin ich seit Anfang 2020 und hatte schon oft Gelegenheit, mit verschiedenen Stilrichtungen zu experimentieren und auszuprobieren, was für die unterschiedlichen Altersgruppen in der Gemeinde funktioniert. „Poppig“ kommt wunderbar an bei den Leuten! Ich sehe das eher als eine wertvolle Ergänzung in meinem Job. Nicht als Gegensatz.

Keller: Die Teilnahme an einer Castingshow wie DSDS ist trotzdem etwas Besonderes. Vor allem für dich als Kirchenmusiker, nicht nur, weil dieses Mal auf einem Rheinschiff gesungen wurde. Wie ist der Wunsch dazu entstanden?

Gerst: Vor sechs Jahren war ich schon einmal gemeinsam mit einer Freundin unter den Kandidaten bei DSDS. Wir sind abgelehnt worden. Vor einem Millionenpublikum so schlecht bewertet zu werden, hat mich als Musiker tatsächlich sehr belastet. Darum habe ich mich entschlossen, es noch einmal zu versuchen – anders und besser.

Keller: Für deinen Auftritt vor der Jury hast du dir Achtziger-Jahre-Songs ausgesucht, unter anderem „You’re My Heart, You’re My Soul“, den Dieter Bohlen selbst geschrieben hat. Dabei ist er als Jury-Mitglied für seine harten Urteile über die oft nervösen Kandidaten berüchtigt. Wieso hast du dich gerade für diese Stücke entschieden?

Gerst: Ich liebe diese Songs, Modern Talking und die Achtziger! Als Kind habe ich sie bei meinem Vater im Auto gehört und fand die Musik damals schon toll. Beim 80er-Jahre-Gottesdienste in der Christuskirche vergangenen Sommer habe ich dann verschiedene Lieder gespielt und gesungen, die durch die Akustik des Kirchraums wunderschön ergreifend klangen. Alle konnten direkt mitsingen… und ich habe einfach meine Liebe zu dieser Musik entdeckt! Außerdem finde, dass meine Stimme gut in diese Zeit passt.

Keller: Deine Gemeinde und Kollegen sehen das genauso. Die beiden Pfarrer Christoph Rollbühler und Tim Lahr sagen, dass sie begeistert sind von deiner Leidenschaft und dass du den Pop in die Kirche gebracht hast! Hast du schon darüber nachgedacht, ob sich aus der Show mehr ergeben könnte für dich?

Gerst: Vielleicht werde ich ja in weitere Formate eingeladen, wer weiß. Tatsächlich würde ich gerne mal bei einer Dating Show für Homosexuelle mitmachen. Und ich wünsche mir für die Zeit nach Corona mehr Auftritte auch außerhalb der Kirche. Auf dem Christopher Street Day zu spielen wäre ein Traum!

Keller: Jetzt bist du noch mittendrin im Auswahlverfahren und es schaut gut aus: Du bist als „echte Überraschung“ weitergewählt worden. Natürlich drücken wir dir die Daumen, dass du beim Finale im März dabei sein wirst! Falls es nicht ganz bis zum Ende reicht – ist das Kapital DSDS dann für dich abgeschlossen?

 Gerst: Das weiß ich noch nicht. Sollte ich in den nächsten Runden nicht weiterkommen, kann ich mir auch vorstellen, mit 30 noch einmal als „Oldie“ zu gehen. Ein allerletztes Mal, nach dem Motto „Jetzt will ich’s wirklich wissen“. Bewerbungen sind nur bis zur Altersgrenze von 30 Jahren möglich. Aber das ist Zukunftsmusik! Erst einmal schauen, wie es im Februar weitergeht.

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Mehr Info zur Show und zu Sendeterminen finden Sie hier.
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Text: Claudia Keller

Foto(s): TVNOW/Stefan Gregorowius

 

Text: Claudia Keller
Foto(s): TVNOW/Stefan Gregorowius

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125 Jahre Hans Encke – Archivale des Monats Januar 2021

Hans Encke zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Kölner Geschichte, besonders der evangelischen Kirche in Köln. In dieser Woche jährt sich sein Geburtstag zum 125. Mal. Das Engagement des Pfarrers für Bedürftige und Notleidende war enorm. Sein Einsatz für Juden und Judenchristen während des NS-Regimes ist unvergessen. Sein Mut, sein Organisations- und Führungstalent haben dazu beigetragen, dass das evangelische Leben in Köln nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut werden konnte.

Pfarrer Encke wurde am 12.01.1896 in Potsdam als Sohn von Helene Josephine, geborene Trip, und Friedrich August Ernst Encke geboren. 1903 kam die Familie nach Köln. Hier arbeitete der Vater als Königlicher Gartenbaudirektor. Bis heute prägen seine angelegten Parkanlagen wie der Blücherpark das städtische Panorama. Doch zurück zum Sohn, Hans Encke. Hans Encke kämpfte im Ersten Weltkrieg und studierte als Kriegsversehrter 1917-1920 Theologie an verschiedenen Universitäten und schloss 1921 sein Lehrvikariat an der Antoniterkirche bei Pfarrer Ernst Nack ab. 1923 wurde er ordiniert und tat seinen Dienst zunächst als Krankenhausseelsorger und Religionslehrer. 1925 wurde er zum Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Riehl gewählt und bekleidete dieses Amt bis 1966.

Schon früh, ab 1932, engagierte sich Encke im Kirchenpolitischen Arbeitskreis und später in der kirchlichen Arbeitsgemeinschaft gegen die Ausbreitung des Nationalsozialismus. Ein Beispiel dafür sind die preußischen Kirchenwahlen in Nippes im Jahr 1932/1933. Nach der Wahl stellten Anhänger der Deutschen Christen (DC) im Presbyterium die Mehrheit. Das Wahlergebnis war wesentlich durch vorherigen Wahlterror beeinflusst worden, so dass Encke Einspruch erhob. Dieser blieb jedoch ohne Erfolg. Das neue Presbyterium versuchte daraufhin erfolglos Encke sowie zwei weitere Pfarrer, die der Bekennenden Kirche (BK) nahestanden, aus ihrem Amt zu entfernen. Das Kräfteverhältnis verschob sich 1936 zu Gunsten der Mitglieder der Bekennenden Kirche, nach dem Ausscheiden von 6 DC-Anhängern, die gegen die Weiterbeschäftigung des aus dem Judentum stammenden Organisten Julio Goslar waren. Ab 1937 ordnete sich das Riehler Presbyterium offiziell der Bekennenden Kirche zu.

Doch Encke engagierte sich nicht nur in Riehl, sondern war Mitglied im Bruderrat, gehörte der freien Evangelischen Synode im Rheinland an, er war Schulungsleiter der Synode, wurde Mitglied der Bekenntnissynode der Altpreußischen Union und stellvertretendes Mitglied der Reichsbekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche. Er arbeitete in Köln eng mit Pfarrer Georg Fritze zusammen, der ebenfalls Mitglied der Bekennenden Kirche war. 1939 wurde Hans Encke zum Vertrauensmann des in Berlin von der Bekennenden Kirche eingerichteten Büro Grüber in Köln, welches sich für die zunehmend ausgegrenzten und verfolgten Juden und Christen jüdischer Herkunft einsetzte. Zeitlebens beschäftigt Encke die eigene Schuld und die der evangelischen Kirche, die er deutlich auf der Kirchenkreissynode 1946 in Anlehnung an das Stuttgarter Schuldbekenntnis (1945) durch mea culpa, mea maxima culpa zum Ausdruck brachte. Ein Versuch der Wiedergutmachung und Versöhnung ist die Gründung des Vereins zur christlich-jüdischen Zusammenarbeit im Jahr 1958, an der auch Encke beteiligt war.

Die zunehmenden Bombenangriffe auf Köln veranlassten Encke 1944 mit seiner Familie Köln zu verlassen und er kehrte erst auf Bestreben Pfarrer Friedrich Schellenburg 1945 nach Köln zurück. Am 26.01.1946 übernahm Encke offiziell das Amt des Superintendenten des Kirchenkreises Köln. Vor ihm lag eine Stadt in Schutt und Asche sowie eine weitverstreute Gemeinde. Superintendent Encke machte sich daran umfängliche Baumaßnahmen bspw. der Wiederaufbau von Kirchen und ein Wohnungsbauprogramm durch die neu gegründete Antoniter Siedlungsgesellschaft durchzuführen, sowie die Wahl neuer Presbyterien voranzutreiben. Sein Streben verfolgte das Ziel wieder eine Gemeinschaft herzustellen, die die Gräben zwischen ehemaligen Anhängern der DC und der BK überwinden sollte. Daher gestaltete sich wohl der Umgang mit Presbyteriumsmitgliedern, die den DC angehört hatten, gemäßigt.

In den 1960er Jahren gestaltete Encke die Teilung des Kirchenkreises Köln in die vier gegenwärtig existierenden Kirchenkreise mit. Zudem rief er den Stadtkirchenverband 1964 ins Leben, dessen erster Stadtsuperintendent er wurde. Auch hier gab es für ihn viel zu tun. Encke lag besonders die Bildung von Kindern sowie Erwachsenen am Herzen, so dass unter ihm viele Ämter und Einrichtungen wie die Melanchtonakademie, das Amt für Schule und Bildung (heute Schulreferat) ins Leben gerufen wurden. Trotz der zahlreichen Aufgaben als Stadtsuperintendent war es ihm ein wichtiges Bestreben auch immer als Seelsorger ansprechbar zu sein. Davon legen einige Aussagen Enckes in Protokollen der Kirchenkreissynode Köln und einige überlieferte Zuschriften von Gemeindemitgliedern Zeugnis ab.

Bis 1966 bekleidete Encke die Position des Stadtsuperintendenten. Doch blieb er noch nach seinem Ausscheiden für einige Zeit in Ausschüssen aktiv. Er blieb Mitglied im Ausschuss für die Bibliothek (kurzzeitig hatte er auch die Leitung derselben übernommen) und im Verein für jüdisch-christliche Zusammenarbeit. 1966 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Am 02.08.1976 starb Hans Encke in Frechen.

Literatur:

Siegfried Hermle: Hans Encke, in: Thomas Martin Schneider, Joachim Conrad und Stefan Flesch (Hrsg.): Zwischen Bekenntnis und Ideologie. 100 Lebensbilder des rheinischen Protestantismus im 20. Jahrhundert, Leipzig 2018, S.168-171.

Günter Wollstein: Die evangelische Kirche Kölns um 1945, in: MEKGR 45./46. (1996/1997), S.485-510.

Text: Archiv des EKV
Foto(s): Archiv des EKV

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Sitzungsmarathon in digitaler Form – Die Landessynode der EKiR 2021

Manchmal dauert es ein wenig länger, als gedacht – das galt auch für die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), die von Montag bis in den frühen Freitagabend zum ersten Mal in digitaler Form getagt hat. Höhepunkt war für die 193 Abgeordneten aus dem 37 Kirchenkreisen die Wahl von Dr. Thorsten Latzel zum neuen Präses der Landeskirche. „Ich freue mich, dass wir gestern als Synode eine klare Wahlentscheidung getroffen haben“, sagte Stadtsuperintendent Bernhard Seiger am Freitag. „Wir hatten drei respektable Kandidaten, die sich zur Wahl gestellt haben.

Dr. Thorsten Latzel, neu gewählter Präses der EKiR

Mit Thorsten Latzel kann nun eine neue Phase in der Entwicklung unserer Kirche beginnen. Er ist nah dran an den Dialogen unserer Zeit, er stellt die richtigen Fragen und hat klare Koordinaten zur Urteilsbildung in evangelischem Geist. Durch seine Tätigkeit im Akademiebetrieb und früher auf EKD-Ebene ist er in der Lage, den Dialog der Theologie mit anderen Disziplinen zu führen, sich gegenüber Politik und Medien sicher zu bewegen und Räume mit dem Kompass des Evangeliums auszuschreiten.“

Weiter sagte Bernhard Seiger zu dem neuen Präses, der am 20. März 2021 in sein Amt eingeführt wird: „Ich finde es spannend, wie er Glaubensfragen und ethischen Fragen theologisch bedenkt, er geht sprachlich verständliche Wege, die den Dialog mit Kirchenfernen erleichtern. Ich glaube gerade in der Pandemie brauchen wir auch ehrliche, sprachlich und theologisch stimmige Formen der Kommunikation. Er setzt auf den Dialog mit der jüngeren Generation. Wir werden als Landeskirche in seiner Amtszeit manche Veränderungen gestalten, da können uns im Rheinland sein Überblick und seine Weite helfen. Ich bin gespannt auf den neuen gemeinsamen Weg und ganz zuversichtlich, dass wir als Kirche mit ihm auch ein gutes Bild in der Öffentlichkeit abgeben.“ Latzel folgt auf Präses Manfred Rekowski, der im März in den Ruhestand gehen wird.

Miriam Haseleu, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Nippes und Assessorin im Kirchenkreis Köln-Mitte

Doch auch viele andere Positionen in der Kirchenleitung und den Ständigen Synodalen Ausschüssen wurden besetzt. Miriam Haseleu, stellvertretende Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreis Köln-Mitte, wird neues nebenamtliches Mitglied in der Kirchenleitung. Als Ziel für ihre Arbeit nannte Haseleu, dass sie an einer Vision von Kirche mitarbeiten wolle, die sich für eine diverse und solidarische Gesellschaft einsetzte.

Die Synode wählte den Kölner Superintendenten Markus Zimmermann mit 165 Stimmen wieder zum Vorsitzenden des Finanzausschusses. „Dies war eine in mehrfacher Hinsicht außergewöhnliche Synode: Sie war rein digital und dabei standen auch noch wichtige Kirchenleitungswahlen auf dem Programm. Ein großes Lob für die, die für einen reibungslosen technischen Ablauf der Synode gesorgt haben!“, sagte Zimmermann am Freitag. „Aber trotz aller digitalen Möglichkeiten fehlten der unmittelbare Austausch zwischendurch, die wichtigen Nebengespräche und die geselligen Abende sehr! Daher hoffe ich sehr, dass die nächste Synode wieder präsentisch tagen kann.“

Zu den vielen Personalentscheidungen sagte der Superintendent des Kirchenkreises Köln-Nord: „Die Wahlen waren spannend. Ich freue mich darüber, dass wir Kölner mit Miriam Haseleu in der neuen Kirchenleitung vertreten sind. Die Präseswahl verlief überraschend klar. Ich habe nicht damit gerechnet, dass das Ergebnis bereits nach dem ersten Wahlgang feststand. Dr. Thorsten Latzel wird nun lernen müssen, wie die rheinische Kirche tickt und funktioniert. Auf meine Zusammenarbeit als Vorsitzender des landeskirchlichen Finanzausschusses mit dem neuen Präses, dem neuen Finanzdezernenten Henning Boecker sowie der Kirchenleitung bin ich sehr positiv gespannt.“

Superintendent Markus Zimmermann auf der digitalen Landessynode 2021

Mit Blick auf die Zukunft der Kirche erklärte Zimmermann: „Angesichts der vor uns liegenden gesamtkirchlichen Herausforderungen durch den Mitgliederrückgang sowie die finanziellen Folgen der Corona-Epidemie stehen wir vor schwierigen und unbequemen Entscheidungen. Unsere Kirche muss und wird sich verändern. Sie hat aber eine gute Zukunft! Dies wurde vor allem auf der Synode auch daran deutlich, dass die junge Generation in unserer Kirche nicht nur synodale Andachten wunderbar gestalten kann, sondern auch in Gremien und Ämter auf allen Ebenen drängt und aufrückt. Es geht ein notwendiger Ruck durch unsere Kirche! Viel Aufbruch, Bewegung und Dynamik sind zu spüren, und ich hoffe, dass sie zunehmend in die Gemeinden dringt und nach außen strahlt, damit sich junge Menschen wieder von der evangelischen Kirche angesprochen fühlen. Partizipation wird bei uns gelebt. Bei uns gibt es keine erstarrten Hierarchien, sondern jeder und jede kann mitmachen und Verantwortung übernehmen. Insgesamt also eine spannende und in die Zukunft weisende Synode!“

Darüber hinaus wählte die Synode mehrere Vertreterinnen und Vertreter aus den vier Kölner Kirchenkreise in die Ständigen Synodalausschüsse. Superintendentin Andrea Vogel wird weiter im Ausschuss für Kirchenordnung und Rechtsfragen mitarbeiten. „Mich hat auf dieser Synode, die das erste Mal als digitale Synode tagte, beeindruckt, wie auch dort das Miteinander Ringen gute Lösungen generierte“, sagte Vogel mit Blick auf die Tagung des obersten Leitungsgremiums der Landeskirche. „Es gab auch auf dem digitalen Weg der Synode lebhafte, diskussionsfreudige Abgeordnete. Manche Themen kommen oft und schnell wieder auf die Tagesordnung: Nach der Presbyteriumswahl ist vor der Presbyteriumswahl.“

„Manchmal denkt man auch, warum wir uns schon wieder mit dem Thema Presbyteriumswahlen befassen; wir haben doch gerade erst im letzten Jahr die Presbyter/innen gewählt“, sagte Vogel weiter. „Es war die Frage aufgeworfen worden, wie kann und sollte man die Presbyteriumswahlen 2024 gestalten. Ein Vorschlag zielt darauf hin, die Wahlen 2024 online zu ermöglichen. Hierzu gab es generationenübergreifend ein positives Votum.“ Aber auch die Arbeit in den Ausschüssen würdigte die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch: „Viele mögliche Entscheidungen werden in Tagungsausschüssen vorbereitet und anschließend in der Synode nochmals diskutiert und entschieden. Es erfreut, wenn die Vorarbeit in den Ausschüssen Früchte trägt durch eine Entscheidung im Plenum.“

Die Sitzungsleitung der Landessynode 2021

Superintendentin Susanne Beuth wird in den nächsten Jahren im Ausschuss für öffentliche Verantwortung mitarbeiten. Bereits auf der Synode war sie an den Beschlussvorlagen des Gremiums beteiligt. „Leider konnte man in den Plenumssitzungen nur ansatzweise mitbekommen, dass die Synode zwei Tage in den Ausschüssen intensiv auch inhaltlich an theologischen und gesellschaftlichen Fragen gearbeitet hat. Die Texte wurden im Plenum deshalb nur noch wenig diskutiert und rasch und oft einstimmig beschlossen. Da kann man von außen sicherlich den Eindruck bekommen, Synode sei ein sehr trockenes Geschäft“, sagte die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Mitte mit Blick auf die Synode. „Aber es wurden wichtige Weichen gestellt, worüber wir mit Lust und Energie weiter nachdenken und wie wir weiter handeln wollen. Dass in der „Weite des Rheinlandes“ Engagement in der Flüchtlingspolitik, für konkreten Klimaschutz, für Partizipation und innovatives theologisches Denken konsensfähig sind, zeigt doch, dass wir eine zukunftsfähige Kirche sind. Dazu passt auch, dass die Kirchenleitung mit zwei nebenamtlichen Mitgliedern unter 30 deutlich jünger geworden ist. Und ich freue mich, dass mit Miriam Haseleu wieder eine Kölnerin in der Kirchenleitung vertreten ist.“

So verabschiedete die Synode Beschlüsse zu der Lage von Geflüchteten aus bosnischen und griechischen Lagern und forderte Hilfe für Schutzsuchende an EU-Außengrenzen und, dass diese sofort aufzunehmen seien. Weiter beschloss die Landessynode, Kirche auf dem Weg des gerechten Friedens zu sein und so ihrem biblischen Auftrag nachzukommen, für Gerechtigkeit einzutreten und Frieden zu stiften. Dieser friedensethische Beschluss ist das Ergebnis eines breit angelegten Diskussionsprozesses, ausgehend vom Friedenswort der Landessynode 2018. Außerdem wurde das Impulspapier „Partizipativ(e) Kirche werden“ verabschiedet. Darin sind Perspektiven der kirchlichen Zukunft skizziert. Ein zentraler Punkt ist dabei die Stärkung der partizipativen Prozesse in der rheinischen Kirche.

Die Synode legte weiter fest, dass die Evangelische Kirche im Rheinland sich vom Selbstverständnis als Volkskirche verabschieden und neu definieren soll. Das ist vor dem Hintergrund der in der Freiburger Studie 2019 prognostizierten Halbierung der Zahl der Kirchenmitglieder in den nächsten 40 Jahren ein zentrales Anliegen des Impulspapiers „Lobbyistin der GOTT-Offenheit“ des Ständigen Theologischen Ausschusses. Die rheinische Kirche nimmt sich auch beim Klimaschutz stärker selbst in die Pflicht. Die Landessynode beauftragte die Kirchenleitung, eine gesetzliche Regelung zu schaffen, die ein einheitliches Energiecontrolling und die Erstellung von Gebäude-Energieberichten mit bestimmten Mindesterfordernissen auf allen kirchlichen Ebenen gewährleistet.

Superintendent Bernhard Seiger stellte die Aufarbeitung der Software-Umstellung Wilken auf der Synode vor. Bei der Wahl künftiger Software sollen in der rheinischen Kirche auf allen Ebenen möglichst gemeinsame Standardlösungen zum Einsatz kommen, die sich in vergleichbaren Projekten bewährt haben. Das ist eine der Konsequenzen, die die Landessynode aus der Verteuerung und den Schwierigkeiten bei der Einführung der Finanzbuchhaltungssoftware in den zurückliegenden Jahren zieht. Am Freitagnachmittag beschloss das Leitungsgremium eine entsprechende Bitte in Richtung Kirchenleitung mit großer Mehrheit. Unerlässlich, so der Beschluss, seien genaue Zeitplanung, plausible Einführungsschritte und ausreichende Schulungszeiträume. Zudem hat die Landessynode beschlossen, dass künftig bei landeskirchenweiten Projekten und Software-Lösungen die Reihenfolge der Vorgaben für das Verwaltungshandeln geklärt werden muss. Die vorgeschlagenen Änderungen der Dienstordnung für das Landeskirchenamt sollen für agilere Arbeitsabläufe im Landeskirchenamt sorgen. Durch die Verschlankung der Dienstordnung und die Verringerung verbindlich vorgeschriebener Arbeitsabläufe sollen die anfallenden Aufgaben mit größerer Flexibilität erledigt werden können.

Weiter hat die Landessynode in den Jahren 2019 und 2020 nach intensiver Besoldungsdiskussion die Einführung der Bundesbesoldung und die Durchstufung von Pfarrerinnen und Pfarrern beschlossen. Ebenfalls wurde die gesetzesvertretende Verordnung zum Verfahrensgesetz beschlossen. Sowohl mit der ersten als auch mit der zweiten gesetzesvertretenden Verordnung zur Änderung des Verfahrensgesetzes wurden damit für die Leitungsgremien in der Evangelischen Kirche im Rheinland Möglichkeiten geschaffen, auch während der Ausbreitung des Coronavirus sowie der damit verbundenen staatlichen Einschränkungen der Versammlungsfreiheit die Arbeits- und Handlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. In Ausnahmefällen, in denen die Umstände eine Präsenzsitzung erheblich erschweren, wird zugunsten der Kreissynoden sowie der Landessynode eine Beschlussfassung im Wege des Umlaufverfahrens sowie die Abhaltung von Tagungen als Videokonferenz bzw. Hybridsitzung ermöglicht. Zudem wurde für alle Leitungsgremien für diese Ausnahmefälle die Möglichkeit geschaffen, erforderliche Wahlen als Brief- oder Onlinewahl durchzuführen.

Die Umlage für gemeinsame Aufgaben in der Evangelischen Kirche im Rheinland beträgt nach Festsetzung durch die Landessynode 2021 rund 60,32 Millionen. Das sind, wie jetzt im Finanzausgleichsgesetz geregelt, 21 Prozent des Netto-Kirchensteuer-Aufkommens. Der Pauschalbetrag zur Deckung der Pfarrbesoldungskosten für jede besetzte Pfarrstelle beträgt 127.730 Euro. Die Ausgleichsumlage zur Finanzierung des Finanzausgleichs innerhalb der Landeskirche wird insgesamt auf 84,09 Prozent festgesetzt. Die Landessynode der EKiR beschloss auch den Haushalt 2021 mit einem Gesamtvolumen von rund 532 Millionen Euro. Den Aufwendungen stehen Erträge von 524,5 Millionen Euro gegenüber. Die fehlenden Erträge in Höhe von rund 7,5 Millionen Euro werden freien Rücklagen entnommen. Die Landessynode stellt den Jahresabschluss 2019 mit einem Jahresergebnis von rund 11,63 Millionen Euro fest. Die Bilanzsumme beträgt 1,774 Milliarden Euro. Es gibt einen Bilanzgewinn in Höhe von rund 9,8 Millionen Euro, der in die freie Rücklage eingestellt wird. Die Prüfung des Jahresabschlusses durch das Rechnungsprüfungsamt der Rechnungsprüfungsstelle Düsseldorf ist noch nicht abgeschlossen. Die Landessynode kann daher die formale Entlastung noch nicht erteilen.

Präses Manfred Rekowski auf der Landessynode 2021

Die 74. Landessynode der EKiR war auch die letzte Tagung dieser Art für Manfred Rekowski. So stand am Synoden-Ende auch der Dank für seinen Dienst als Präses in der Kirche. Am 20. März 2021 scheidet der Wuppertaler aus dem Präses-Amt und tritt in den Ruhestand. Mehr als drei Jahrzehnte habe Rekowski der Landessynode angehört, erinnerte Vizepräses Christoph Pistorius zum Abschied: Als Abgeordneter, als Superintendent des Kirchenkreises Barmen und des fusionierten Kirchenkreises Wuppertal, aber auch als nebenamtliches und später hauptamtliches Kirchenleitungsmitglied, als Leiter der Personalabteilung – und seit 2013 schließlich als Präses. Die Landessynode habe in Rekowski „einen engagierten und leidenschaftlichen Theologen erlebt, für den die Relevanz von Theologie ein Lebensthema ist“, betonte Pistorius. Diakonisches, anwaltschaftliches Engagement habe Rekowskis Wirken geprägt, „insbesondere für Geflüchtete, aber auch in der Wahrnehmung von Verantwortung für die Schöpfung und Frieden sowie ein friedliches Miteinander der Religionen“.

Text: ekir/APK
Foto(s): ekir.de/APK

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Thorsten Latzel zum Präses gewählt – Miriam Haseleu neues Mitglied der Kirchenleitung

Thorsten Latzel wird nächster Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Landessynode hat den 50-jährigen Direktor der Evangelischen Akademie Frankfurt an die Spitze der Evangelischen Kirche im Rheinland gewählt. Er tritt die Nachfolge von Pfarrer Manfred Rekowski an, der im März nach achtjähriger Amtszeit in den Ruhestand geht.

Der promovierte Theologe setzte sich im ersten Wahlgang mit 113 Stimmen gegen seine Mitbewerberin und seinen Mitbewerber durch. Almut van Niekerk, Superintendentin des Kirchenkreises An Sieg und Rhein, erhielt 57 Stimmen. Auf Professor Dr. Reiner Knieling, Leiter des Gemeindekollegs der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) in Neudietendorf, entfielen 17 Stimmen. Der neue Präses wird am 20. März in sein Amt eingeführt.

Miriam Haseleu ist Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Nippes und Assessorin im Kirchenkreis Köln-Mitte

Mit 104 Stimmen wählte die Synode Pfarrerin Miriam Haseleu zum neuen nebenamtlichen Mitglied der Kirchenleitung. Die stellvertretende Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Mitte ist seit 2015 Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Nippes. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Themenbereiche Migration und Transkultur, Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien sowie Zukunfts- und Strukturprozesse.

„Ich bin gerne bereit in der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland an einer Vision von Kirche mitzuarbeiten, die sich für eine diverse und solidarische Gesellschaft einsetzt“, schreibt Haseleu in ihrer Vorstellung, die an die Synodalen geschickt wurden. „Eine Kirche, die genug Profil und Professionalität hat, um regional mit Schwerpunkten wirksam zu bleiben und die zugleich so gut interdisziplinär vernetzt ist, dass sie eine gesellschaftliche Säule bleiben und die Stimme für Entrechtete und für Nachhaltigkeit sein kann.“ Pfarrer Markus Herzberg, der ebenfalls für die Position in der Kirchenleitung kandidierte, erhielt 67 Stimmen.

Weiter wählte die Landessynode unter anderem die folgenden Personen als hauptamtliche Mitglieder in die Kirchenleitung: Oberkirchenrätin Henrike Tetz für die Abteilung Erziehung und Bildung und Henning Boecker für die Abteilung Finanzen und Diakonie. Weitere neue nebenamtliche Mitglieder sind Lukas Schrumpf aus Solingen, Ricarda Gerhardt aus Schauren, Helga Siemens-Weibring aus Essen und Lisa Marie Appel aus Bonn.

Text: ekir/APK
Foto(s): ekir.de

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Atomkrieg „aus Versehen“? – Onlinegespräch zu Frühwarnsystemen und Künstlicher Intelligenz

„Die Gefahr eines Atomkrieges aus Versehen ist groß“, warnt der Informatiker Prof. Dr. Karl Hans Bläsius aus Trier. Frühwarn- und Entscheidungssysteme der Atomwaffenstaaten sollen mögliche Angriffe melden und bewerten. Diese Systeme basieren auf sehr komplexen Computersystemen und Netzwerken zur Vorhersage und Bewertung von möglichen Angriffen dieser Art. „Wie beeinflussen Frühwarn- und Entscheidungssysteme das politische Umfeld in Bezug auf die Bewertung von Alarmmeldungen? Kann Künstliche Intelligenz das Risiko von Falschmeldungen verringern? Wie bedrohlich ist das Szenario einer Fehleinschätzung der Systeme?“

Über diese Fragen sprechen Verteidigungsexperte Dr. Rolf Mützenich, Fraktionsvorsitzender der SPD im Bundestag, und Dr. Karl Hans Bläsius, Informatik-Professor aus Trier und Experte für Künstliche Intelligenz. Dr. Rolf Mützenich hinterfragt offen, ob die rund zwanzig auf dem Bundeswehr-Flugplatz Büchel in der Eifel stationierten US-Atombomben zur Sicherheit Deutschlands beitragen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag glaubt das nicht. Er hält das Eskalationsrisiko für „unüberschaubar“ und erklärt, dass die USA in den Atomwaffen nicht mehr nur ein Mittel der Abschreckung, sondern ein Mittel der Kriegführung sähen.

Das Online-Gespräch findet am Donnerstag, den 21. Januar 2021, in der Zeit von 19:00 bis 21:00 Uhr statt und wird von Christiane Lammers moderiert. Veranstalter des Gespräches sind die DFG-VK Gruppe Köln, der Internat. Versöhnungsbund Regionalgruppe Köln, das Friedensbildungswerk Köln, das Kath. Bildungswerk Köln, das Kölner Friedensforum, die Melanchthon-Akademie Köln und die pax christi Gruppe Köln. Interessierte können sich bei der Melanchthon-Akademie in Köln per E-Mail (anmeldung@melanchthon-akademie.de) anmelden. Den Online-Zugang erhalten Teilnehmende einen Tag vor der Veranstaltung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Text: APK/MAK
Foto(s): APK

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