Pfarrerin Miriam Haseleu in WDR4: „Vielfalt feiern“ und „Gott ist queer“

„Vielfalt feiern“ – „Gott ist queer“ – „Denn sie sollen getröstet werden“: Pfarrerin Miriam Haseleu hat mehrere Radionandachten auf WDR4 gestaltet. Heute um 8.55 Uhr läuft der letzte Beitrag zum Thema „Einsamkeit/Alleinsein“, insbesondere in Zeiten wie dem Advent. „Die ersten beiden Andachten haben Themen aufgegriffen, die in diesem Jahr aktuell und wichtig waren: Das Tauffest ,Vielfalt feiern‘ und die Lebensrealität queerer Menschen. Beide Male geht es auch darum, dass wir als evangelischen Kirche eintreten und sichtbar werden für die Diversität und Vielfalt des Menschseins und der Schöpfung“, erklärt Miriam Haseleu. „Die anderen beiden Andachten nehmen jeweils Themen auf, die mit dem Tag, an dem sie gesendet werden, verknüpft sind: Am 20.11. der Ewigkeitssonntag mit dem Gedenken an die Verstorbenen und am 27.11. der erste Advent.“

Bei allen vier Andachten geht es um Lebensthemen, sagt Miriam Haseleu: „Lebensthemen aus verschiedener Perspektive um die Frage, wie wir miteinander leben und wie wir mit dem umgehen, was das Leben ausmacht – sowohl in der Freude als auch im Schmerz. Und natürlich geht es auch darum, wie Gott uns darin begegnet.“

Kirche im Radio vs. Gottesdienst: Was ist anders, wenn man die Menschen, zu denen man spricht, nicht sieht? „Es ist natürlich ein ganz anderes Setting, eine Andacht im Studio einzusprechen, als mit Menschen vor Ort gemeinsam einen Gottesdienst zu feiern. Natürlich habe ich trotzdem Menschen vor Augen und im Sinn, wenn ich die Andachten schreibe und einspreche“, erzählt Miriam Haseleu. „Aber letztlich weiß ich nicht, wer sie hinterher hören wird. Es ist schön, dass es dieses Medium zusätzlich zu den Gottesdiensten vor Ort gibt. Ich stelle mir Menschen vor, die die Andacht beim Frühstück, beim Sport oder im Badezimmer hören. Und ich freue mich darüber, dass ich immer wieder Nachrichten von Menschen bekomme, die die Andachten gehört haben und sich davon angesprochen fühlen. Dabei entsteht Verbindung und gemeinsam Unterwegssein.“

Vielfalt feiern

„Mehr als 3.000 Menschen sind gekommen, um ein buntes Fest zu feiern, das größte evangelische Tauf-Fest, das es in Köln je gegeben hat. 196 Kinder und Jugendliche werden an diesem Tag getauft.“ Den Beitrag „Vielfalt feiern“ finden Sie unter diesem Link:

https://www.kirche-im-wdr.de/startseite?tx_krrprogram_pi1%5Bformatstation%5D=4&tx_krrprogram_pi1%5Bprogramuid%5D=95133&cHash=b51e0cb8efa7781fe6b0bc39948e51e9

Gott ist queer

„Gott selbst wird in der Bibel nicht nur als Vater, sondern auch als Mutter bezeichnet. Schon am Anfang der Bibel heißt es: „Gott schuf den Menschen zu seinem/zu ihrem Bilde: Männlich und weiblich schuf Gott sie.“ (1. Mose 1,27) Gott ist beides. Männlich und weiblich. Alle Menschen sind zum Bilde Gottes geschaffen – mit männlichen und weiblichen Anteilen.“ Den Beitrag „Gott ist queer“ finden Sie unter diesem Link:

https://www.kirche-im-wdr.de/startseite?tx_krrprogram_pi1%5Bformatstation%5D=4&tx_krrprogram_pi1%5Bprogramuid%5D=95134&cHash=53b773aca52875d4fab04f9a448f5c83

Denn sie sollen getröstet werden

„Karl ist schon eine ganze Weile tot. Der Schmerz in Lores Herz ist nicht mehr so stechend. Und doch: Sie lebt jeden Tag mit dem Vermissen. Ihr fehlen sein Lachen und sein Schnarchen und sein Geruch…“ „Selig sind die da trauern; denn sie sollen getröstet werden.“ (Die Bibel, Matthäus 5,4) Den Beitrag „Denn sie sollen getröstet werden“ finden Sie unter diesem Link:

https://www.kirche-im-wdr.de/startseite?tx_krrprogram_pi1%5Bformatstation%5D=4&tx_krrprogram_pi1%5Bprogramuid%5D=95135&cHash=515b67064b8aaa521d8e1d56f9e8f886

Text: Frauke Komander/APK
Foto(s): APK

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Fortbildung und Ausbildung in Seelsorge: Kursanmeldung für 2023

Ab sofort können sich Interessierte wieder für die nächste Fortbildung und Ausbildung in Seelsorge als Basis- und Aufbaukurs anmelden. Das Angebot richtet sich an Ehrenamtliche, die andere Menschen seelsorglich schon begleiten bzw. zukünftig begleiten möchten und Interesse an einer Erweiterung und Vertiefung ihrer Kompetenzen haben. Die Kurse werden vom Evangelischen Kirchenverband Köln und Region in Kooperation mit der Melanchthon-Akademie angeboten.

Bei dem Stichwort „Seelsorge“ denken wohl die meisten an Profis, also Pfarrerinnen und Pfarrer, doch auch ehrenamtlich Mitarbeitende können mit Grenzsituationen konfrontiert werden. Dann ist es gut, das nötige Handwerkszeug zu haben, um anderen beistehen zu können und dabei selbst an Leib und Seele gesund zu bleiben. Zu den Unterrichtsgegenständen zählten neben der kommunikativen Kompetenz auch das Reflektieren der eigenen Werte, rechtliche und psychologische Grundlagen der Seelsorgearbeit sowie der Umgang mit Tod und Trauer, Leiderfahrung, Schuld und Vergebung.

Der Basiskurs beginnt im Februar 2023 und endet im Juni 2023.

Termine Basiskurs 2023:

Fr. 03.02.; Sa. 04.02.; Mi. 15.02.; Mi. 08.03.; Fr. 17.03.; Sa. 18.03.; Mi. 29.03.; Fr. 21.04.; Sa. 22.04.; Mi. 10.05.; Mi. 07.06

Zeit: Wochentags (mi., fr.) jeweils 18:00–21:00 Uhr; samstags jeweils 9:30–16:30 Uhr

Der Aufbaukurs beginnt im Juni 2023 mit dem Modul Feldkompetenz und endet im Juni 2024. Der Umfang beträgt ungefähr 15 UStd. pro Monat.

Pfarrerin Dagmar Schwirschke leitet den Kurs gemeinsam mit Pfarrer Karsten Leverenz. Karsten Leverenz beschreibt aktives Zuhören als „leibliche Aufgabe“. Ein Wort brauche Hörer und Hörerinnen, um wirksam zu sein. Darum sei es wichtig, immer wieder „in Resonanz zu gehen“ und einfach da zu sein im Hier und Jetzt.

Informationen gibt es unter www.ehrenamt.kirche-koeln.de

Für Nachfragen bitte melden bei

Pfarrerin Dagmar Schwirschke
Tel: 0176 80115046
dagmar.schwirschke@ekir.de

Pfarrer Karsten Leverenz
Tel: 0176 62185271
karsten.leverenz@ekir.de

 

Text: APK
Foto(s): Priska Mielke

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Archivale November: Abendmahl mit Einzel- oder Gemeinschaftskelch?

Hygienischer und sicherer – oder Störung des Gemeinschaftsgefühls? Die Frage, ob das Abendmahl mit Gemeinschaftskelch oder Einzelkelch durchzuführen sei, erhitzte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Gemüter in vielen evangelischen Gemeinden im In- und Ausland. Ausgangspunkt der Diskussionen im Deutschen Reich bildete die Aussage von Prof. Dr. A. Moeller-Belzig, dass die Abendmahlsfeier in seiner derzeitigen Form (Gemeinschaftskelch) die Ausbreitung von Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder Influenza mitfördere. Tuberkulose zählte im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den am häufigsten auftretenden Krankheiten oft mit Todesfolge bei der sozial schwächeren Bevölkerung.

Ferner wurde auch aus einigen Gemeinden berichtet, dass Gemeindemitglieder aus Sorge um ihre Gesundheit nicht an der Abendmahlsfeier teilnähmen oder nur mit einem unguten Gefühl. Zwei Lager bildeten sich aus. Die Gegner der Einführung eines Einzelkelchs beriefen sich zum einen darauf, dass es keinen medizinischen Beweis für die Behauptung der Infektionsausbreitung gäbe. „Die Gefahr am Altar kann selbst der Gefahr nicht gleichkommen, der wir täglich (im Alltag) ausgesetzt sind, wo wir alle möglichen und unmöglichen Bazillen verschlucken.“

„Gefahr der Gemeinde- und Familienspaltung“

Zum anderen sahen sie die „Gefahr der Gemeinde- und Familienspaltung“. Die Ungewissheit der praktischen Durchführbarkeit der Einführung des Einzelkelchs wurde dazu genutzt ein Bild zu skizzieren, in dem die Abendmahlsfeier zu einer „Wirtschaftsmanier“ herab degradiert werde. Jedes Gemeindemitglied, so die Vorstellung, würde seinen eigenen Kelch zur Abendmahlsfeier mitbringen. Das Herausholen und Präsentieren der eigenen Kelche würden den Sinn, die Feierlichkeit und die Gemeinschaft stören. Die Befürworter sahen hingegen neben dem Hygieneaspekt eher eine Verbesserung des Gemeinschaftsgefühls, da jedes Gemeindemitglied ohne Sorge am Abendmahl teilnehmen könne.

„Maßregel zum Schutz des Segens am Tische des Herrn“

Auch in der evangelischen Gemeinde Köln wurde sich im Jahr 1904 ausführlich mit diesen Diskussionen auseinandergesetzt. Als Anschauungsobjekt diente dem Presbyterium die evangelische Gemeinde in Bergisch Gladbach. Diese hatte bereits das Abendmahl mit Einzelkelch eingeführt und ließ dem Presbyterium der evangelischen Gemeinde Köln einen Bericht zu kommen. Darin heißt es „Der Einzelkelch beseitigt daher alle Gefühle des Unbehagens, Widerwillens und Ekels, die bei dem Gebrauch des gemeinsamen Kelches sehr leicht entstehen und allen Segen des Abendmahls hinwegnehmen können. Der Gebrauch von Einzelkelchen ist also auch eine Maßregel zum Schutz des Segens am Tische des Herrn.“

Die Bedeutung des Abendmahls als Gedächtnismahl an Jesus Christus werde durch die neue Praxis nicht geschmälert. Eine Entscheidung fällte das Presbyterium jedoch erst im Jahr 1910. Das Presbyterium und die größere Gemeindevertretung entschlossen die Einführung des Einzelkelchs unter Berücksichtigung folgender Punkte: 1. die Abendmahlsfeier mit Einzelkelch sollte zunächst nur in Nebengottesdiensten stattfinden. Bestimmt wurden dafür die Gottesdienste zum Totenfest (Totensonntag), am Mittwochabend in der Passionszeit, am Gründonnerstagabend und an einem Sonntagabend in der Mitte der festlosen Zeit des Kirchenjahres. 2. Privatkelche wurden nicht zugelassen und 3.

Die Teilnehmenden sollten sich an einen genauen Ablaufplan halten, der im Vorfeld festgelegt wurde. Der erste Abendmahlsgottesdienst mit Einzelkelch fand in der Christuskirche am 20.11.1910 statt. 110 Teilnehmenden wurden dabei gezählt.

Text: Stefanie Sternemann
Foto(s): Stefanie Sternemann

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Kirche2go fragt: Wie vermeidet man Weihnachtsstress?

Kirche2go fragt: Wie vermeidet man Weihnachtsstress? „Die Menschen haben das Gefühl, je mehr Geschenke sie kaufen, desto besser. Die ganze Zeit fängt ja eigentlich, ich würde sagen, mit dem ersten Advent schon an, wenn nicht sogar schon davor“, sagt Pfarrerin Laura Kadur in dieser Folge. „Ich habe mich gefragt, was kann ich eigentlich persönlich tun gegen diesen Weihnachtsstress?“ Sie gibt viele Tipps, wie die Menschen im Advent eine entspannte und stressfreie Zeit genießen können, „wo man vielleicht auch mal die Beine hochlegt, ein Glas Tee trinkt, ein paar Lebkuchen isst, einfach mal ein gutes Buch liest.“

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Hier der Beitrag zum Nachlesen:

Adventszeit, Weihnachtszeit, stressige Zeit. Besonders in den letzten Jahren ist ja dieser ganze Geschenk- und Konsumwahn, ich möchte sagen, ad absurdum eigentlich geführt worden. Die Menschen haben das Gefühl, je mehr Geschenke sie kaufen, desto besser. Die ganze Zeit fängt ja eigentlich, ich würde sagen, mit dem ersten Advent schon an, wenn nicht sogar schon davor. Ich habe mich gefragt, was kann ich eigentlich persönlich tun gegen diesen Weihnachtsstress? Wie nehme ich das eigentlich auf, wie ziehe ich mich da vielleicht auch ein bisschen raus? Und mir sind so ein paar Punkte aufgefallen, die mir helfen, zumindest durch diese stressige Zeit zu kommen. Das eine ist, dass ich beispielsweise beim Thema „Geschenke“ viel mehr auf Selbstgemachtes und Selbstgebasteltes setze. Aber auch, dass ich Menschen sage: „Pass auf, ich wünsche mir gar nichts von dir und genauso wenig schenke ich dir was.“ Das ist auch eine gute Sache. Oder wir sind dazu übergegangen bei mir in der Familie, dass wir zum Beispiel spenden zu Weihnachten. Dass wir gar nicht mehr sagen, wir wollen uns alle untereinander beschenken. Klar, die Kinder kriegen natürlich was, sonst wäre die ganz schön traurig, aber wir als Erwachsene, wir haben gesagt „Für uns ist es viel, viel besser, was zu spenden.“ Desweiteren ist Zeit eigentlich was, was man total gut schenken kann, weil Zeit ist nichts, was irgendwie im Regal verstaubt – und ich glaube, dass es auch darum geht, zu sagen: „Ey, ich habe mir Zeit für dich genommen, wir machen was Schönes zusammen, wir gehen zum Beispiel ins Kino oder wir machen einen schönen Spaziergang.“ Dann habe ich gedacht, dieses ganze Kochen rund um Weihnachten, also dass man das Gefühl hat, man muss es eigentlich alles alleine machen. Warum nicht einfach auch mal zusammen kochen? Warum nicht auch mal neue Rezepte ausprobieren? Es gibt da total viele schöne Seiten. Ich will eigentlich sagen, es muss doch nicht immer der Gänsebraten sein, oder? Ich glaube, dass man sich so eine gute und stressfreie Zeit machen kann, wo man vielleicht auch mal die Beine hochlegt, ein Glas Tee trinkt, ein paar Lebkuchen isst, einfach mal ein gutes Buch liest – und sagt: „Ich lasse mich davon jetzt gar nicht so kirre machen hier in dieser Zeit, sondern ich nehme mir auch Zeit für mich.“ Weil Advent und Weihnachten ist auch eine Zeit, wo wir noch mal auf uns selber schauen – und das finde ich gut und schön und so soll es doch eigentlich sein.

Text: APK
Foto(s): APK

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Der Kölner Krippenweg ist eröffnet: Station 30 führt in das Haus der Kirche

Ab sofort können wieder an über 100 Stationen in Köln Krippen unterschiedlicher Art bewundert werden. Bis Freitag, 6. Januar, bleiben sie in Kirchen und Schaufenstern aufgebaut und laden zu Spaziergängen entlang des Krippenweges ein. Mit dabei ist auch wieder der Evangelische Kirchenverband Köln und Region mit einer handgeschnitzten Heiligen Familie aus naturbelassenem Holz. Der unbekannte Künstler betont die Einheit der Familie sowie den Schutz und die Geborgenheit, die sie dem Kind bieten. Die Darstellung ist stilistisch den 1960er Jahren zuzuschreiben. In dieser Zeit berief die Landesgemeinschaft der Krippenfreunde erstmal einen evangelischen Pfarrer, der gemeinsam mit einem katholischen Priester für die Krippenfreunde engagiert war. Die deutschen Krippenvereine waren vor dem zweiten Weltkrieg katholisch ausgerichtet.

Die Krippendarstellung der Heiligen Familie kann im Haus der Kirche, Kartäusergasse 9-11, montags bis donnerstags, 8 bis 18 Uhr, und freitags, 8 bis 15 Uhr, außer Freitag, 23. Dezember bis Sonntag, 1. Januar. Alle Stationen des Kölner Krippenweges sind in einem Begleitheft beschrieben, das unter www.koelner-krippenweg.de erhältlich ist.

„Es ist ein geduldiges handwerkliches Tun, Krippen zu bauen“

Der ökumenische Krippenweg wird von dem Verein der Krippenfreunde Region Köln nun schon zum 27. Mal organisiert. „Wir leben in bewegter Zeit mit täglichen neuen und oft verunsichernden Nachrichten. Die Advents- und Weihnachtszeit ist eine Zeit der Vergewisserung und Stärkung, die uns allen guttut“, sagt Stadtsuperintendent Bernhard Seiger in seinem Grußwort zum Kölner Krippenweg. „Es ist ein geduldiges handwerkliches Tun, Krippen zu bauen: Ein Kunsthandwerk, das ohne Worte den Blick auf Wesentliches lenkt. Wer zum Beispiel an der Friedenskrippe im Kölner Hauptbahnhof steht, kann die Spiritualität der Erbauer spüren, die im Wissen um die Geschichte Kölns und des Krieges das Empfinden der Menschen ins Spiel bringen. In dieser Szene findet die Geburt des Kindes von Bethlehem ihren Platz. Wir erkennen vieles wieder: das Unbehauste, die Menschen auf der Flucht, die Unsicherheit, aber auch die Normalität des Alltags. Und zugleich finden wir den Trost, dass es keinen Ort gibt, an den Gott nicht mitgeht.“ Die vielen katholischen und evangelischen Krippen im Stadtgebiet erzählten mit ihrem besonderen Charakter ohne Worte davon, was wir finden können, wenn wir uns einlassen, wenn wir uns in der Hektik unterbrechen lassen und gemeinsam oder allein diese Orte aufsuchen.

www.koelner-krippenweg.de

Text: APK
Foto(s): APK/Webseite

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Der Kölner Krippenweg ist eröffnet: Station 30 führt in das Haus der Kirche

Ab sofort können wieder an über 100 Stationen in Köln Krippen unterschiedlicher Art bewundert werden. Bis Freitag, 6. Januar, bleiben sie in Kirchen und Schaufenstern aufgebaut und laden zu Spaziergängen entlang des Krippenweges ein. Mit dabei ist auch wieder der Evangelische Kirchenverband Köln und Region mit einer handgeschnitzten Heiligen Familie aus naturbelassenem Holz. Der unbekannte Künstler betont die Einheit der Familie sowie den Schutz und die Geborgenheit, die sie dem Kind bieten. Die Darstellung ist stilistisch den 1960er Jahren zuzuschreiben. In dieser Zeit berief die Landesgemeinschaft der Krippenfreunde erstmal einen evangelischen Pfarrer, der gemeinsam mit einem katholischen Priester für die Krippenfreunde engagiert war. Die deutschen Krippenvereine waren vor dem zweiten Weltkrieg katholisch ausgerichtet.

Die Krippendarstellung der Heiligen Familie kann im Haus der Kirche, Kartäusergasse 9-11, montags bis donnerstags, 8 bis 18 Uhr, und freitags, 8 bis 15 Uhr, außer Freitag, 23. Dezember bis Sonntag, 1. Januar. Alle Stationen des Kölner Krippenweges sind in einem Begleitheft beschrieben, das unter www.koelner-krippenweg.de erhältlich ist.

„Es ist ein geduldiges handwerkliches Tun, Krippen zu bauen“

Der ökumenische Krippenweg wird von dem Verein der Krippenfreunde Region Köln nun schon zum 27. Mal organisiert. „Wir leben in bewegter Zeit mit täglichen neuen und oft verunsichernden Nachrichten. Die Advents- und Weihnachtszeit ist eine Zeit der Vergewisserung und Stärkung, die uns allen guttut“, sagt Stadtsuperintendent Bernhard Seiger in seinem Grußwort zum Kölner Krippenweg. „Es ist ein geduldiges handwerkliches Tun, Krippen zu bauen: Ein Kunsthandwerk, das ohne Worte den Blick auf Wesentliches lenkt. Wer zum Beispiel an der Friedenskrippe im Kölner Hauptbahnhof steht, kann die Spiritualität der Erbauer spüren, die im Wissen um die Geschichte Kölns und des Krieges das Empfinden der Menschen ins Spiel bringen. In dieser Szene findet die Geburt des Kindes von Bethlehem ihren Platz. Wir erkennen vieles wieder: das Unbehauste, die Menschen auf der Flucht, die Unsicherheit, aber auch die Normalität des Alltags. Und zugleich finden wir den Trost, dass es keinen Ort gibt, an den Gott nicht mitgeht.“ Die vielen katholischen und evangelischen Krippen im Stadtgebiet erzählten mit ihrem besonderen Charakter ohne Worte davon, was wir finden können, wenn wir uns einlassen, wenn wir uns in der Hektik unterbrechen lassen und gemeinsam oder allein diese Orte aufsuchen.

www.koelner-krippenweg.de

Text: APK
Foto(s): APK/Webseite

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Unsere Wochentipps: „Tonspuren Advent“ und Adventsmärkte

Der erste Advent steht vor der Tür – und wer in unsere Wochentipps schaut, kann sich bereits in Vorweihnachtsstimmung versetzen lassen: Es gibt die Orgelkonzertreihe „Tonspuren Advent“ an der Muhleisen-Orgel in Junkersdorf und Adventsmärkte an der St. Johanneskirche und an der Tersteegenkirche Dünnwald. Außerdem in Angebot: die offizielle Einweihung der Erlöserkirche Weidenpesch und die Verleihung des Kronenkreuzes und Einweihung der neuen Beleuchtung in der Andreaskirche Schildgen.

Die Termine in der Übersicht:

25.11.2022, 19:00
Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln
Orgelkonzertreihe: „Tonspuren Advent“
Konzerte an der Muhleisen-Orgel in Junkersdorf

Zu vier Konzerten im Advent lädt die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf. Die kleine Orgelkonzertreihe „Tonspuren Advent“ findet , immer freitags, 19 Uhr, an der neuen Muhleisen-Orgel in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Birkenallee 20, statt. Christian Lorenz (Pfungstadt) macht am 25. November den Auftakt mit Werken zur Ewigkeit und zum Advent von Johann Sebastian Bach, Johann Ludwig Krebs, Gottfried August Homilius, Alexandre Guilmant und anderen. Unter dem Titel „Erwartung“ spielt Frank Stanzl (Köln) am 2. Dezember, eigene Werke und am 9. Dezember präsentiert er Werke von Johann Sebastian Bach. Zum Abschluss der kleinen Reihe sind improvisierte Meditationen für Orgel (Frank Stanzl) und Didgeridoo (Theresia Binder) unter dem Titel „Oberton versus Mikroton“ zu hören. Der Eintritt ist jeweils frei, Spenden für die neue Orgel sind erwünscht.

26.11.2022, 12:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31, 50679 Köln
Adventsmarkt, Puppentheater und offenes Singen
Adventliche Stimmung an der St. Johanneskirche

Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll lädt am Samstag, 26. November, 12 Uhr, zu ihrem Adventsmarkt auf dem Innenhof der Gemeinde, Tempelstraße 31, ein. In Holzbuden und bei adventlicher Stimmung werden liebevoll angefertigte kleine Kunstwerke angeboten. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Besonderes Highlight wird das Puppentheater „Honk und Hanna“ mit seinem Stück „Briefe vom Nordpol“ sein. Es beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt zum Puppentheater kostet 5 Euro. Zum Abschluss sind alle zum offenen Singen mit Kantor Daniel Konrad eingeladen, das um 18.30 Uhr beginnt.

26.11.2022, 13:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
Tersteegenkirche, Amselstraße 22, 51069 Köln
Adventsmarkt an der Tersteegenkirche Dünnwald
Weihnachtliche Deko, Glühwein und Waffeln werden angeboten

Am Samstag, 26. November, 13 bis 18 Uhr, veranstaltet die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald auf dem Kirchplatz vor der Tersteegenkirche, Amselstraße 22, einen Adventsmarkt. An Ständen gibt es Weihnachtliches zu kaufen. Glühwein, Würstchen, Kaffee, Kuchen und Waffeln sorgen für das leibliche Wohl. Außerdem gibt es ein Bastelangebot und Stockbrot. Die Dünnwalder Musikanten sind angefragt mit weihnachtlicher Musik den Nachmittag zu bereichern.

26.11.2022, 14:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Mauenheim-Weidenpesch
Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflinger Straße 9, 50737 Köln
Offizielle Einweihung der Erlöserkirche Weidenpesch
Festgottesdienst mit Präses Dr. Thorsten Latzel

Die Gemeindeglieder und die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils haben die Räume der neuen Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflinger Straße 9, bereits seit dem Sommer „erobert“. Nun lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Mauenheim-Weidenpesch unter dem Motto „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!“ zur offiziellen Eröffnung (Widmung) am Samstag, 26. November, 14 Uhr, ein. In einem feierlichen Gottesdienst predigt Pfarrer Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Anschließend findet ein Empfang statt. Um Anmeldung unter Telefon 0221/74590333 wird gebeten. Am nächsten Tag, Sonntag, 27. November, 10.45 Uhr bis 15 Uhr, sind Interessierte zu einem Tag der offenen Tür mit Führungen zur vollen Stunde, einem Adventsbasar sowie Mittagssuppe und Adventscafé eingeladen. Musikalische Beiträge runden den Tag ab.

Voranmeldung erbeten unter 0221.74 59 03-33
www.kirche-mauwei.de

30.11.2022, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Pfarrbezirk Schildgen – Andreaskirche, Voiswinkeler Straße 40, 51467 Bergisch Gladbach
Verleihung des Kronenkreuzes und Einweihung der neuen Beleuchtung
Festgottesdienst in der Andreaskirche Schildgen

Gleich drei Gründe gibt es für die Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen, am Mittwoch, 30. November, 19 Uhr, in die Andreaskirche Schildgen, Voiswinkler Straße 40, zu einem Festgottesdienst einzuladen. Vier Frauen aus der Gemeinde erhalten das Goldene Kronenkreuz der Diakonie. Sieglinde Batt, Lilo Elgeti, Margot Heywang und Elfriede Ottmüller wird damit für ihre 30-jährige ehrenamtliche Mitarbeit im Diakoniekreis, bei Seniorengeburtstagsbesuchen und -feiern gedankt. Herr Dr. Gerhard Heywang leitet seit 40 Jahren den Posaunenchor Altenberg. Er führt die gesamte Probenarbeit im Bezirk Schildgen durch und setzt sich für die Nachwuchsförderung ein. Auch ihm wird für diese segensreiche Arbeit gedankt. Schließlich wird in dem festlichen Gottesdienst, der am 55. Kirchweihtag stattfindet, die neue Beleuchtung in der Kirche vorgestellt. 16 LED-Leuchten, die speziell für diesen Raum hergestellt wurden, konnten dank des Fördervereins installiert werden. Eine spezielle Software macht es nun möglich, ganz unterschiedliche Lichtszenarien einzusetzen. Die Predigt wird von Pfarrerin Kerstin Herrenbrück, Stellvertretende Superintendentin des Evangelischen KIrchenkreises Köln-Rechtsrheinisch gehalten.

www.andreaskirche-schildgen.de

Noch mehr Adventsbasare finden Sie auf:

 

Text: Frauke Komander/APK
Foto(s): APK

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Unsere Wochentipps: „Tonspuren Advent“ und Adventsmärkte

Der erste Advent steht vor der Tür – und wer in unsere Wochentipps schaut, kann sich bereits in Vorweihnachtsstimmung versetzen lassen: Es gibt die Orgelkonzertreihe „Tonspuren Advent“ an der Muhleisen-Orgel in Junkersdorf und Adventsmärkte an der St. Johanneskirche und an der Tersteegenkirche Dünnwald. Außerdem in Angebot: die offizielle Einweihung der Erlöserkirche Weidenpesch und die Verleihung des Kronenkreuzes und Einweihung der neuen Beleuchtung in der Andreaskirche Schildgen.

Die Termine in der Übersicht:

25.11.2022, 19:00
Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln
Orgelkonzertreihe: „Tonspuren Advent“
Konzerte an der Muhleisen-Orgel in Junkersdorf

Zu vier Konzerten im Advent lädt die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf. Die kleine Orgelkonzertreihe „Tonspuren Advent“ findet , immer freitags, 19 Uhr, an der neuen Muhleisen-Orgel in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Birkenallee 20, statt. Christian Lorenz (Pfungstadt) macht am 25. November den Auftakt mit Werken zur Ewigkeit und zum Advent von Johann Sebastian Bach, Johann Ludwig Krebs, Gottfried August Homilius, Alexandre Guilmant und anderen. Unter dem Titel „Erwartung“ spielt Frank Stanzl (Köln) am 2. Dezember, eigene Werke und am 9. Dezember präsentiert er Werke von Johann Sebastian Bach. Zum Abschluss der kleinen Reihe sind improvisierte Meditationen für Orgel (Frank Stanzl) und Didgeridoo (Theresia Binder) unter dem Titel „Oberton versus Mikroton“ zu hören. Der Eintritt ist jeweils frei, Spenden für die neue Orgel sind erwünscht.

26.11.2022, 12:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31, 50679 Köln
Adventsmarkt, Puppentheater und offenes Singen
Adventliche Stimmung an der St. Johanneskirche

Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll lädt am Samstag, 26. November, 12 Uhr, zu ihrem Adventsmarkt auf dem Innenhof der Gemeinde, Tempelstraße 31, ein. In Holzbuden und bei adventlicher Stimmung werden liebevoll angefertigte kleine Kunstwerke angeboten. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Besonderes Highlight wird das Puppentheater „Honk und Hanna“ mit seinem Stück „Briefe vom Nordpol“ sein. Es beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt zum Puppentheater kostet 5 Euro. Zum Abschluss sind alle zum offenen Singen mit Kantor Daniel Konrad eingeladen, das um 18.30 Uhr beginnt.

26.11.2022, 13:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
Tersteegenkirche, Amselstraße 22, 51069 Köln
Adventsmarkt an der Tersteegenkirche Dünnwald
Weihnachtliche Deko, Glühwein und Waffeln werden angeboten

Am Samstag, 26. November, 13 bis 18 Uhr, veranstaltet die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald auf dem Kirchplatz vor der Tersteegenkirche, Amselstraße 22, einen Adventsmarkt. An Ständen gibt es Weihnachtliches zu kaufen. Glühwein, Würstchen, Kaffee, Kuchen und Waffeln sorgen für das leibliche Wohl. Außerdem gibt es ein Bastelangebot und Stockbrot. Die Dünnwalder Musikanten sind angefragt mit weihnachtlicher Musik den Nachmittag zu bereichern.

26.11.2022, 14:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Mauenheim-Weidenpesch
Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflinger Straße 9, 50737 Köln
Offizielle Einweihung der Erlöserkirche Weidenpesch
Festgottesdienst mit Präses Dr. Thorsten Latzel

Die Gemeindeglieder und die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils haben die Räume der neuen Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflinger Straße 9, bereits seit dem Sommer „erobert“. Nun lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Mauenheim-Weidenpesch unter dem Motto „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!“ zur offiziellen Eröffnung (Widmung) am Samstag, 26. November, 14 Uhr, ein. In einem feierlichen Gottesdienst predigt Pfarrer Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Anschließend findet ein Empfang statt. Um Anmeldung unter Telefon 0221/74590333 wird gebeten. Am nächsten Tag, Sonntag, 27. November, 10.45 Uhr bis 15 Uhr, sind Interessierte zu einem Tag der offenen Tür mit Führungen zur vollen Stunde, einem Adventsbasar sowie Mittagssuppe und Adventscafé eingeladen. Musikalische Beiträge runden den Tag ab.

Voranmeldung erbeten unter 0221.74 59 03-33
www.kirche-mauwei.de

30.11.2022, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Pfarrbezirk Schildgen – Andreaskirche, Voiswinkeler Straße 40, 51467 Bergisch Gladbach
Verleihung des Kronenkreuzes und Einweihung der neuen Beleuchtung
Festgottesdienst in der Andreaskirche Schildgen

Gleich drei Gründe gibt es für die Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen, am Mittwoch, 30. November, 19 Uhr, in die Andreaskirche Schildgen, Voiswinkler Straße 40, zu einem Festgottesdienst einzuladen. Vier Frauen aus der Gemeinde erhalten das Goldene Kronenkreuz der Diakonie. Sieglinde Batt, Lilo Elgeti, Margot Heywang und Elfriede Ottmüller wird damit für ihre 30-jährige ehrenamtliche Mitarbeit im Diakoniekreis, bei Seniorengeburtstagsbesuchen und -feiern gedankt. Herr Dr. Gerhard Heywang leitet seit 40 Jahren den Posaunenchor Altenberg. Er führt die gesamte Probenarbeit im Bezirk Schildgen durch und setzt sich für die Nachwuchsförderung ein. Auch ihm wird für diese segensreiche Arbeit gedankt. Schließlich wird in dem festlichen Gottesdienst, der am 55. Kirchweihtag stattfindet, die neue Beleuchtung in der Kirche vorgestellt. 16 LED-Leuchten, die speziell für diesen Raum hergestellt wurden, konnten dank des Fördervereins installiert werden. Eine spezielle Software macht es nun möglich, ganz unterschiedliche Lichtszenarien einzusetzen. Die Predigt wird von Pfarrerin Kerstin Herrenbrück, Stellvertretende Superintendentin des Evangelischen KIrchenkreises Köln-Rechtsrheinisch gehalten.

www.andreaskirche-schildgen.de

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Text: Frauke Komander/APK
Foto(s): APK

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Orange Days 2022 in Köln: Aufruf zu NEIN gegen Gewalt gegen Frauen

Ein klares Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen soll wieder in der Zeit von Freitag, 25. November, dem internationalen Tag „Nein gegen Gewalt gegen Frauen“, und Samstag, 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, bei den weltweiten Orange Days gesetzt werden. Auch in Köln beteiligen sich mit Veranstaltungen und Gottesdiensten wieder viele Organisationen, Einzelpersonen sowie die Kirchen an den Orange Days. Auftakt ist am Freitag, 25. November, 15 Uhr, am Bierbrunnen auf der Schildergasse in der Kölner Innenstadt. 150 Paar orangerote Schuhe sollen hier auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen. Am gleichen Tag, 18 Uhr, findet ein interreligiöses Abendgebet in der Kirche St. Ursula, Ursulaplatz 24, statt. Unter dem Motto „Schlachtfeld Körper“ wird sexualisierte Gewalt thematisiert, die auch im Krieg Russlands gegen die Ukraine als Waffe eingesetzt wird. Außerdem wird von dem Überlebensmut vieler Frauen berichtet.

Zu einem großen Gottesdienst unter dem Motto „NEIN zu Gewalt an Frauen“ am Donnerstag, 1. Dezember, lädt der synodale Arbeitskreis „Gemeinschaft von Männern und Frauen in der Kirche“ des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch ein. Der kreiskirchliche Gottesdienst in der Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, beginnt um 18 Uhr. Zum Abschluss der Orange Days gibt es eine lange Lesenacht in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, mit starken Geschichten gegen Gewalt unter dem Motto „Frauen Leben Freiheit“. Aus aktuellem Anlass kommen in erster Linie iranische und afghanische Stimmen zu Wort. Die Poetischen, dokumentarischen, biographischen, historischen und tagesaktuellen Texte und musikalischen Unterbrechungen werden ab 18 Uhr bis tief in die Nacht vorgetragen. Beteiligte an Lesung und musikalischer Gestaltung sind: Isabel Schayani, Nicola Landgrebe, Mathias Bonhoeffer, Mehrdad Razi, Dorothee Schaper, Thomas Frerichs, Carolin Schreiber, Sinat und Ali Porsani und andere. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

www.orangedays-koeln.de

25.11.2022, 18:00

Evangelisch Leben in Köln und Region

St. Ursula, Ursulaplatz 24, 50668 Köln

„Schlachtfeld Körper“

Interreligiöses Abendgebet in St. Ursula

Am internationalen Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“ und zum Auftakt der Orange Days findet am Freitag, 25. November, 18 Uhr, in der Kirche St. Ursula, Ursulaplatz 24, ein interreligiöses Abendgebet statt. Das Gebet steht unter dem Motto „Schlachtfeld Körper“ und thematisiert die sexualisierte Gewalt, die auch im Krieg Russlands gegen die Ukraine als Waffe eingesetzt wird. Neben der Information und dem Gebet wird auch von dem Überlebensmut der Frauen berichtet.

01.12.2022, 18:00

Evangelischer Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch

Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, 51107 Köln

Kreiskirchlicher Gottesdienst von Frauen

„NEIN zu Gewalt an Frauen“

Am Donnerstag, 1. Dezember, 18 Uhr, beteiligt sich der synodale Arbeitskreis „Gemeinschaft von Männern und Frauen in der Kirche“ des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch an den Orange Days und lädt zu einem Gottesdienst in die Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, ein. Mit den Orange Days machen Organisationen und Frauenrechtsbewegungen weltweit darauf aufmerksam, dass Frauen und Mädchen immer noch Gewalt und Unterdrückung erleben müssen.

„Starke Geschichten gegen die Gewalt“

Lesenacht in der Kartäuserkirche

Am Tag der Menschenrechte und zum Abschluss der Orange Days am Samstag, 10. Dezember, lesen die Pfarrerinnen Dorothee Schaper und Nikola Thomas-Landgrebe in einer langen Lesenacht „Starke Geschichten gegen die Gewalt“. Die Geschichten, die vom Überleben erzählen und stark machen sollen gegen Gewalt und verletzte Seelen werden in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, zu Gehör gebracht. Der Eintritt ist frei.

Text: APK
Foto(s): APK

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Orange Days 2022 in Köln: Aufruf zu NEIN gegen Gewalt gegen Frauen

Ein klares Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen soll wieder in der Zeit von Freitag, 25. November, dem internationalen Tag „Nein gegen Gewalt gegen Frauen“, und Samstag, 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, bei den weltweiten Orange Days gesetzt werden. Auch in Köln beteiligen sich mit Veranstaltungen und Gottesdiensten wieder viele Organisationen, Einzelpersonen sowie die Kirchen an den Orange Days. Auftakt ist am Freitag, 25. November, 15 Uhr, am Bierbrunnen auf der Schildergasse in der Kölner Innenstadt. 150 Paar orangerote Schuhe sollen hier auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen. Am gleichen Tag, 18 Uhr, findet ein interreligiöses Abendgebet in der Kirche St. Ursula, Ursulaplatz 24, statt. Unter dem Motto „Schlachtfeld Körper“ wird sexualisierte Gewalt thematisiert, die auch im Krieg Russlands gegen die Ukraine als Waffe eingesetzt wird. Außerdem wird von dem Überlebensmut vieler Frauen berichtet.

Zu einem großen Gottesdienst unter dem Motto „NEIN zu Gewalt an Frauen“ am Donnerstag, 1. Dezember, lädt der synodale Arbeitskreis „Gemeinschaft von Männern und Frauen in der Kirche“ des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch ein. Der kreiskirchliche Gottesdienst in der Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, beginnt um 18 Uhr. Zum Abschluss der Orange Days gibt es eine lange Lesenacht in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, mit starken Geschichten gegen Gewalt unter dem Motto „Frauen Leben Freiheit“. Aus aktuellem Anlass kommen in erster Linie iranische und afghanische Stimmen zu Wort. Die Poetischen, dokumentarischen, biographischen, historischen und tagesaktuellen Texte und musikalischen Unterbrechungen werden ab 18 Uhr bis tief in die Nacht vorgetragen. Beteiligte an Lesung und musikalischer Gestaltung sind: Isabel Schayani, Nicola Landgrebe, Mathias Bonhoeffer, Mehrdad Razi, Dorothee Schaper, Thomas Frerichs, Carolin Schreiber, Sinat und Ali Porsani und andere. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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25.11.2022, 18:00

Evangelisch Leben in Köln und Region

St. Ursula, Ursulaplatz 24, 50668 Köln

„Schlachtfeld Körper“

Interreligiöses Abendgebet in St. Ursula

Am internationalen Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“ und zum Auftakt der Orange Days findet am Freitag, 25. November, 18 Uhr, in der Kirche St. Ursula, Ursulaplatz 24, ein interreligiöses Abendgebet statt. Das Gebet steht unter dem Motto „Schlachtfeld Körper“ und thematisiert die sexualisierte Gewalt, die auch im Krieg Russlands gegen die Ukraine als Waffe eingesetzt wird. Neben der Information und dem Gebet wird auch von dem Überlebensmut der Frauen berichtet.

01.12.2022, 18:00

Evangelischer Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch

Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, 51107 Köln

Kreiskirchlicher Gottesdienst von Frauen

„NEIN zu Gewalt an Frauen“

Am Donnerstag, 1. Dezember, 18 Uhr, beteiligt sich der synodale Arbeitskreis „Gemeinschaft von Männern und Frauen in der Kirche“ des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch an den Orange Days und lädt zu einem Gottesdienst in die Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, ein. Mit den Orange Days machen Organisationen und Frauenrechtsbewegungen weltweit darauf aufmerksam, dass Frauen und Mädchen immer noch Gewalt und Unterdrückung erleben müssen.

„Starke Geschichten gegen die Gewalt“

Lesenacht in der Kartäuserkirche

Am Tag der Menschenrechte und zum Abschluss der Orange Days am Samstag, 10. Dezember, lesen die Pfarrerinnen Dorothee Schaper und Nikola Thomas-Landgrebe in einer langen Lesenacht „Starke Geschichten gegen die Gewalt“. Die Geschichten, die vom Überleben erzählen und stark machen sollen gegen Gewalt und verletzte Seelen werden in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, zu Gehör gebracht. Der Eintritt ist frei.

Text: APK
Foto(s): APK

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