Veranstaltung verschoben: „Strukturwandel gestalten – Ohne Angst in die Zukunft“

Die Coronaschutzverordnung vom 30.10.2020 tritt ab Montag, 2.11.2020 in Kraft. Davon betroffen sind eine Vielzahl der Veranstaltungen der evangelischen Träger in Köln und Region. So auch die Veranstaltung

„Strukturwandel gestalten – Ohne Angst in die Zukunft?!“

Diskussion mit Andreas Büttgen (Buirer für Buir), Reimar Molitor (GF Region Köln/ Bonn e.V.), Simone Drensler (Pfarrerin), Willibert Düster (Umsiedler Epprath) und Michael Eyll-Vetter (Leiter Tagebauentwicklung / RWE Power AG).

Die für den 5. November als Podiumsdiskussion in Kerpen-Sindorf geplante Veranstaltung wird auf das nächste Jahr verschoben. Zu gegebener Zeit werden wir auf die Veranstaltung hinweisen, die sich dem Strukturwandel widmen wird.

Auf unserer Homepage erfahren Sie, welche weiteren Veranstaltungen stattfinden oder abgesagt werden. Obgleich wir unsere Seiten regelmäßig aktualisieren, bitten wir Sie, sich vor einer Teilnahme an einer Veranstaltung auf der Homepage der jeweiligen Träger darüber zu informieren, ob konkrete Termine letztendlich stattfinden.

Hinweise auf spannende Online- und Live-Veranstaltungen finden Sie regelmäßig auf unserer Startseite.

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Bitte bleiben Sie gesund!

Text: APK
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Heute 14 Uhr – LIVE auf YouTube und Bibel TV: „Wofür du brennst“ – Reformation 12.0 unter den Bedingungen der Postmoderne

Reformationsfeier am 31.10.2020 um 14 Uhr im Altenberger Dom

Die zentrale Reformationsfeier 2020 des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region findet heute, am Samstag, 31. Oktober 2020, um 14 Uhr, im Altenberger Dom statt. Der Gottesdienst steht unter dem Titel „Wofür du brennst – Reformation 12.0 unter den Bedingungen der Postmoderne“.

Dr. Holger Pyka, Pfarrer in Wuppertal, Karikaturist und Gottesdienstcoach, wird seine Predigt unter das Thema Reformation 12.0 stellen. „Man sagt, die Postmoderne sei „das Ende der großen Erzählungen“. In einer immer weiter atomisierten und digitalisierten Gesellschaft hat niemand mehr die Deutungshoheit über irgendein Thema. Alte Autoritäten bröckeln, Traditionen reißen ab, überlieferte Sicherheiten kommen abhanden“, leitet er in das Thema ein. Doch, was heißt das für die Zukunft der Kirche? Wie lässt sich Gottes Geschichte unter diesen Bedingungen weitererzählen? Geht das überhaupt? Oder sind jetzt die Voraussetzungen günstiger als je zuvor? – diesen Fragen will er nachgehen und so einen neuen Blick auf das Thema Reformation werfen.

Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Blechbläserquintett „Harmonic Brass“ aus München. Mit dabei ist auch Domorganist KMD Andreas Meisner zusammen mit einem Gesangsensemble, bestehend aus Mitgliedern der Domkantorei Altenberg. In der Liturgie wirken Stadtsuperintendent Bernhard Seiger, Superintendentin Andrea Vogel, Pfarrer Christoph Rollbühler und Pfarrerin Claudia Posche mit. Stephan Santelmann, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, wird ein Grußwort sprechen.

Wegen der Corona-Lage können nur begrenzt viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Gottesdienst in Altenberg besuchen. Die Plätze sind bereits vergeben. Der Gottesdienst wird daher live auf youtube.com/kirchekoeln und dem Fernsehsender Bibel TV (www.bibeltv.de) übertragen.

 

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Die TelefonSeelsorge war immer erreichbar

20 Prozent mehr Anrufe während des Lockdowns im Frühjahr – Aktuell steigen die Zahlen wieder

Dass Corona Ängste schürt und einsam machen kann, überrascht niemanden. Da ist die Abiturientin, die sich zu Hause nicht konzentrieren kann, der Freiberufler, den Existenzängste plagen, die ältere Dame, deren Alltagsroutinen wie der Café-Besuch wegbrechen: Es gibt viele Gründe, in diesen Zeiten bei der TelefonSeelsorge (TS) anzurufen.

Annelie Bracke, Leiterin der katholischen Einrichtung, und Dr. Dorit Felsch, Leiterin der evangelischen TS, ziehen ein gutes halbes Jahr nach dem Lockdown ein Fazit. „Von März bis Mai ist die Zahl der Anrufe um 20 Prozent gestiegen“, berichtet Annelie Bracke. Corona sei damals in 40 Prozent aller Fälle das Haupt-Thema der Telefonate gewesen. „Wir waren damals wahrscheinlich die einzige Beratungs-Institution, die rund um die Uhr und immer geöffnet war. Wir helfen ja kontaklos“, wirft Dorit Felsch einen Blick zurück.

Angst vor einer Infektion

Im Sommer sank die Zahl der Anrufe wieder auf das normale Niveau. Corona war nur noch in 15 Prozent aller Fälle das vorherrschenden Thema. In den vergangenen Tagen ist wieder ein Anstieg der Anruferzahlen zu verzeichnen. Viele Hilfesuchende leiden unter Schlaflosigkeit, weil sie massive Angst vor einer Infektion haben. „Es tut gut, über die Sorgen zu sprechen. Dann bauschen die sich vor allem nachts nicht so auf. Für diese Gespräche sind wir da“, sagt Dorit Felsch.

„Leute, die sowieso allein sind, sind in diesen Zeiten noch mehr allein“, ergänzt Annelie Bracke. Dorit Felsch lobt den Einsatz der Ehrenamtlichen. Es habe keine Lücken im Dienstplan gegeben. Im Gegenteil: Da viele während des Lockdowns nicht gearbeitet hätten, seien mehr Dienste als sonst doppelt besetzt gewesen. „Es ist für die Ehrenamtlichen ein gutes Gefühl, in diesen Zeiten etwas Sinnvolles tun zu können“, erzählt Annelie Bracke. Jetzt lasse sich allerdings eine gewisse Erschöpfung beobachten. Nicht zuletzt, weil die Gruppenerlebnisse fehlen:

Ausbildung zur Telefonseelsorgerin/zum Telefonseelsorger

„Wir haben unser Sommerfest abgesagt. Auch die Supervisionen fanden lange Zeit nur telefonisch oder online statt.“ Aber es gibt auch einen positiven Aspekt von Corona. Während des Lockdown seien zahlreiche Menschen auf die TS zugegangen nach dem Motto „Ich habe gerade Zeit. Ich könnte drei Monate mithelfen“. „So geht das natürlich nicht“, sagt Dorit Felsch. Eine einjährige Ausbildung sei zwingend nötig. Etliche Bewerber hätten sich dann entschieden, die zu absolvieren.

Ein Ausbildungsjahr in der evangelischen TS beginnt Anfang nächsten Jahres. „Wir freuen uns sehr, dass viele von denen, die Kontakt zu uns aufgenommen haben, sehr gut geeignet sind, bei der Telefonseelsorge mitzuarbeiten“, erklärt Dorit Felsch. Die Finanzierung dieser außerplanmäßigen Ausbildung hat der Evangelische Kirchenverband Köln und Region möglich gemacht. Die katholische TS startet eine Ausbildung nach den Sommerferien 2021.

Bewerben kann man sich schon jetzt. Bewerberinnen und Bewerber sollten mindestens Mitte 20 sein. Ansonsten gibt es keine Altersgrenzen. „Wichtig ist, dass sie bereit sind, Nachtdienste zu leisten“, sagt Annelie Bracke. 15 Stunden sind die Ehrenamtlichen pro Monat in der TS tätig. 13 Stunden am Telefon, zwei in der Supervision. Je 40 Anrufe gehen pro Tag bei beiden Telefonseelsorgen ein. Ein Gespräch dauert im Schnitt 20 Minuten. Zur Zeit engagieren sich 65 Menschen bei der katholischen TS und 72 bei der evangelischen. Dorit Felsch benennt zwei grundlegende Prinzipien der Seelsorge am Telefon: „Ich bin da und versuche zu verstehen. Und ich werfe einen Blick von außen auf die Probleme. Das sind die Angebote, die wir immer machen.“

Kontaktdaten:

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Wochentipps: Reformationsfeier im Altenberger Dom und mehr

Am Samstag feiern wir den Reformationstag mit einer zentralen Reformationsfeier im Altenberger Dom. Die Einhaltung der aktuellen Sicherheitsbestimmungen verhindern leider, dass jede die/jeder der möchte, an der Feier persönlich teilnehmen kann. Die wenigen Plätze sind bereits vergeben. Eine Teilnahme ist dennoch online unter YouTube und über Bibel TV möglich!

Am Sonntag wartet viel Musik von Rhein Erft bis Rhein-Berg auf interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer.


„Wofür du brennst“ – Zentrale Reformationsfeier im Altenberger Dom

Reformation 12.0 unter den Bedingungen der Postmoderne
Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region lädt zur Reformationsfeier mit Gottesdienst und Stunde der Begegnung am Samstag, 31. Oktober, 14 Uhr, in den Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, ein. Holger Pyka, promovierter Theologe und Karnevalist aus Wuppertal, predigt über die Reformation unter den Bedingungen der Postmoderne. Man sagt, die Postmoderne sei „das Ende der großen Erzählungen“. In einer immer weiter atomisierten und digitalisierten Gesellschaft hat niemand mehr die Deutungshoheit über irgendein Thema. Alte Autoritäten bröckeln, Traditionen reißen ab, überlieferte Sicherheiten kommen abhanden. Was das für die Zukunft der Kirche bedeutet, wird bei der zentralen Feier erörtert. Die Liturgie wird von Pfarrer Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, sowie Pfarrerin Andrea Vogel, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, gestaltet. Für die musikalische Gestaltung sorgen das Blechbläserquintett „Harmonic Brass München“ sowie Domorganist und Kirchenmusikdirektor Andreas Meisner an der Orgel. Wegen der Corona-Lage können nur begrenzt viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Gottesdienst in Altenberg besuchen. Die Plätze sind bereits vergeben. Der Gottesdienst wird daher live auf youtube.com/kirchekoeln und dem Fernsehsender Bibel TV (www.bibeltv.de) übertragen.

Reihe „Bachkantaten“ in der AntoniterCityKirche – Programm mit Werken von Telemann und Bach

„Begnadigte Seelen gesegneter Christen“ ist der Titel der Kantate von Georg Philipp Telemann, die am Sonntag, 1. November, 18 Uhr, in der AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, aufgeführt wird. Unter der musikalischen Leitung von Kirchenmusikdirektor Johannes Quack wirken Ines Vinkelau (Sopran), Ina Stock (Oboe) sowie ein Instrumentalensemble mit. Darüber hinaus kommen Orgelwerke von Johann Sebastian Bach zu Gehör. Pfarrer Markus Herzberg gestaltet die Liturgie dieses Gottesdienstes aus der Reihe „Bachkantaten“ www.antonitercitykirche.de

„Wie können wir Abschied nehmen?“
Musik und Literatur in der Gnadenkirche

Um die Frage „Wie können wir Abschied nehmen?“ geht es am Sonntag, 1. November, 17 Uhr, im Gemeindesaal der Gnadenkirche, Gustav-Heinemann-Straße 28, bei einer Veranstaltung aus der Reihe „Musik und Literatur“. Pfarrerin Sabine Petzke und Helgard Eckardt versuchen, Antworten mithilfe literarischer Texte verschiedener Autoren zu geben. Wolfgang Schulz-Pagel, Kirchenmusiker der Evangelischen Kirchengemeinde Pulheim, spielt dazu passende Musik unterschiedlicher Stilrichtunge. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung im Gemeindebüro unter Telefon 02238/50938 ist erforderlich. www.kirche-pulheim.de

Musikalischer Herbst in Kippekausen – November-Vesper mit barocker Musik

Pfarrer Robert Dwornicki lädt am Sonntag, 1. November, 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr), zur November-Vesper in die Zeltkirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, ein. Auf dem Programm steht instrumentale Triomusik aus der Zeit des Barock. Dazu werden ausgewählte Psalmen gelesen. Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.
www.kirche-bensberg.de

Text: APK
Foto(s): Celia Körber-Leupold

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